Mit langem Atem hat der Ferienwohnpark Immenstaad das zentrale Verwaltungsgebäude an der Gehrenbergstraße renoviert und modernisiert. „Geplant haben wir die nötigen Arbeiten schon 2016. Im Jahr darauf haben wir dann angefangen“, erklärt Geschäftsführer Jochen Kirchhoff. Denn solche Arbeiten lassen sich schlecht in der Hauptsaison bewerkstelligen, wenn viele Gäste da sind. So waren die Handwerker hauptsächlich über die Wintermonate „im Haus“. Von Herbst 2017 bis Frühjahr 2018 wurde an der Gebäudehülle außen geschafft. Im Herbst 2018 begannen die Arbeiten drinnen, die im März 2019 abgeschlossen werden konnten.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. In der Rezeption beispielsweise gibt es jetzt Platz für vier statt bisher zwei Mitarbeiter und damit auch die doppelte Kapazität an PC-Arbeitsplätzen. Das macht sich besonders positiv bemerkbar, wenn viele Urlauber gleichzeitig im Ferienwohnpark an- oder abreisen.

Mehr Platz an Rezeption

Die zusätzlichen Rechner sind nach Auskunft von Jochen Kirchhoff aber auch notwendig, weil alle Gäste in Immenstaad mit Beginn dieser Saison auf dem elektronischen Weg an die Gemeinde gemeldet werden müssen. Erst dann können Urlauber und Touristen die EBC-Gästekarte ausgestellt bekommen, die Immenstaad ab 2019 nun ebenfalls heraus gibt.

Mit der Modernisierung des Verwaltungsgebäudes erstrahlt der 1985 erbaute Komplex in neuem Glanz. Ausschließlich Handwerker aus der Region kamen hier zum Einsatz, so Kichhoff. Der Bau dient als Anlaufstelle für alle Urlauber, die im Ferienwohnpark einchecken. Der ist in Immenstaad mit rund 80 000 Übernachtungen jährlich der größte Vermieter an Touristen. 168 Ferienhäuser und 140 Ferienwohnungen gehören zum Ferienwohnpark. 190 davon können die Gäste mieten. Die Bandbreite ist groß: Vom komfortablen Apartment über die großzügige Maisonette-Wohnung mit Seeblick bis hin zu familienfreundlichen Ferienhäusern können die Urlauber das für sie passende Domizil wählen. So besuchen Jahr für Jahr rund 11 000 Urlauber nicht nur den Ferienwohnpark, sondern sind damit gleichzeitig Gäste in Immenstaad und in der Regio Bodensee.

Größter Vermieter vor Ort

20 Prozent der Touristen kommen aus dem Ausland. „Das liegt auch daran, dass wir europaweit mit allen namhaften Reisveranstaltern kooperieren“, erklärt Jochen Kirchhoff – ob sie nun TUI, Thomas Cook, Dertour, ITS, Ameropa, TUI Holland oder Interhome heißen.

Vor allem der Markt für Ferientourismus in Holland, Schweiz, Österreich, Belgien oder Tschechien wird vom Ferienwohnpark bearbeitet. Das Unternehmen hat insgesamt 25 Mitarbeiter.

Der Ferienwohnpark ist ausgestattet wie ein kleines Dorf. Ob Bäckerei, Supermarkt, Bistro oder Restaurant, die Gäste sind bestens versorgt. Auch kostenloses WLAN stellt der Ferienwohnpark zur Verfügung. Darüber hinaus haben die Gäste eine Auswahl an vielen, auch sportlichen Aktivitäten – vom Bolzplatz bis zu Tischtennisplatten.