Welches Spielgerät soll als Ersatz fürs in die Jahre gekommene Exemplar im Aquastaad beschafft werden? Über zwei Varianten – ein Gerät in Schiffsform (Kosten 74 000 Euro) und ein ebenso multifunktionales mit mehreren Plattformen (Kosten 50 000 Euro) – hat der Gemeinderat bereits im August diskutiert. In der anschließenden Abstimmung entschied der Rat mit sieben Ja-Stimmen, einer Gegenstimme und fünf Enthaltungen, die Beschaffung von der Gewährung eines Zuschusses aus der Tourismusförderung abhängig zu machen: Mit Zuschuss sollte das Schiff, ohne ihn die andere Variante beschafft werden. Den Zuschuss werde es nicht geben, teilte Hauptamtsleiter Michael Haase jetzt dem Gemeinderat mit.

Erneut auf der Tagesordnung

Allerdings habe die Tourismusgemeinschaft eine Spende von 3000 Euro zugesagt und zusätzliche private Spenden von Vermietern in Aussicht gestellt, falls das Schiff beschafft werde. Deshalb und weil Hubert Langenstein (FWI) den Wunsch geäußert hatte, das Thema noch einmal aufzunehmen, sobald eine klare Aussage zum Zuschuss möglich sei, landete das Thema erneut auf der Tagesordnung. Das stieß nicht bei allen Räten auf Verständnis. "Wir haben bereits beschlossen, das kleinere Spielgerät zu beschaffen, wenn es keinen Zuschuss gibt", fasste etwa Helga Bauer (FWI) zusammen und Ernst Deisenberger (SPD) sagte: "Mir ist der Unterschied zwischen 50 Prozent Förderung und 3000 Euro zu groß, um von geänderten Rahmenbedingungen zu sprechen."

Margot Rauber (CDU) plädierte wiederum für das größere Spielgerät und wurde von ihrer Fraktion unterstützt. Die erneute Abstimmung führte mit einer Mehrheit von sieben Stimmen zum endgültigen Beschluss, das kleinere Spielgerät zu beschaffen. Sechs Räte stimmten diesmal für die Schiffs-Variante.