Nach Monaten ist Hauptamtsleiter Michael Haase auf der Suche nach Betreuern für den Jugendtreff fündig geworden. Und mit Nora Nicklaus und Manuela Schwarz hat er zwei Frauen gefunden, die nicht nur gut qualifiziert sind. Sie gehen ihre Aufgabe auch mit großer Begeisterung an und freuen sich sehr auf die Jugendlichen, die den Treff nutzen wollen.

Fünf Jugendliche erkunden den Treff bei der Eröffnung

Ein bisschen enttäuschend war es daher für alle Beteiligten schon, dass zum Auftakt lediglich fünf Jugendliche kamen. Immerhin: Diese fünf Jugendlichen waren begeistert. „Mich freut es, dass es gelungen ist, den Jugendtreff wieder ins Leben zu rufen“, sagte Haase. „Heute sind es nur fünf, aber das ist kein Grund, sich entmutigen zu lassen. Das nächste Mal kommen vielleicht zehn und dann schon 15."

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Ganz bewusst gebe es bisher im Jugendtreff erst eine Grundausstattung, erklärte Haase bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Räume. „Es ist euer Treff – nicht meiner“, erklärte er, "deshalb sollt ihr selbst ihn so gestalten, wie es für euch passt." Prunkstück im größten Raum ist ein Billardtisch, der schon im früheren Jugendtreff stand. Am Eröffnungstag probierten die Jugendlichen ihn schon mal ausgiebig aus.

Die ersten Besucher äußern sich begeistert

"Ich finde es hier richtig cool", sagte Leonie. "Ich war erst nicht sicher, ob ich herkommen will, aber es macht richtig Spaß. Ich komme ganz bestimmt wieder." Florian findet es sehr gut, dass es wieder einen Jugendtreff gibt: "Für kleine Kinder und Senioren wird viel getan in Immenstaad, aber für Jugendliche gab es eigentlich nichts. Ich komme auf jeden Fall regelmäßig."

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Kommenden Mittwoch wird Pizza gebacken

Als erste gemeinsame Aktion wollen die Betreuerinnen am kommenden Mittwoch in der komplett ausgestatteten Küche mit den Jugendlichen Pizza backen. Weil dazu frische Kräuter passen, jene vor dem Fenster schon bessere Zeiten gesehen haben, versprach Gemeinderat Markus Böhlen, den Kasten bis dahin neu zu bepflanzen.

Kicker oder nicht? Nicht nur darüber dürfen die Jugendlichen selbst entscheiden

Haase versprach außerdem, dass es bald freies WLAN geben wird. Eine bessere Musikanlage – selbstverständlich bluetooth-fähig – solle auch angeschafft werden, ebenso wie ein Beamer. Ob die Jugendlichen sich auch einem Kicker wünschen und wie sie die Räume einrichten und gestalten möchten, sollen sie selbst entscheiden. "Jetzt hoffe ich, dass der Treff mit eurer Unterstützung Fahrt aufnimmt", sagte Bürgermeister Johannes Henne zu den Jugendlichen. „Es ist wichtig, dass ihr Werbung dafür macht und anderen davon erzählt, zum Beispiel im Verein oder in der Schule."