Routine sei es immer noch nicht geworden, den Immenstaader Hungermarsch zu organisieren, sagen Karin und Karl Jäger. Sie tun es seit zehn Jahren in zweijährigem Abstand und unterstützen mit den eingenommenen Spenden Projekte, die zum Motto der Hungermärsche passen: „Kindern eine Zukunft geben“.

Karl und Karin Jäger stecken mitten in den Vorbereitungen zum nun schon sechsten Immenstaader Hungermarsch.
Karl und Karin Jäger stecken mitten in den Vorbereitungen zum nun schon sechsten Immenstaader Hungermarsch. | Bild: Gisela Keller

Diesmal bilden am Freitag, 28. Juni, Staffelläufe im Rahmen des Hungermarsches den Auftakt zum Immenstaader Jubiläumswochenende. Um 19 Uhr beginnen die Staffeln für Jugendliche unter 12 Jahren, anschließend sind Jugendliche über 12 Jahren und Erwachsene an der Reihe. Ein Staffelteam besteht aus vier Personen, das Startgeld für Jugendteams beträgt 10 Euro, für Erwachsenen-Teams 30 Euro.

Das könnte Sie auch interessieren

Am Samstag, 29. Juni um 10 Uhr brechen die Teilnehmer des eigentlichen Hungermarsches nach einem ökumenischen Gottesdienst vor der Kirche St. Jodokus zum Marsch durchs Immenstaader Hinterland auf. Hier beträgt das Startgeld für Erwachsene 10 Euro, für Kinder 4 Euro. Zwei Strecken, fünf oder neun Kilometer lang, stehen zur Wahl. Beim Hungermarsch muss niemand hungern – es gibt einen Brezelstand an der Grillhütte und zwischen Reute und Frenkenbach erwartet die Teilnehmer eine Suppe.

Hungern muss beim Hungermarsch niemand: Bei der Grillhütte erwartete Karin Lembeck 2017 die Teilnehmer mit frischen Brezeln.
Hungern muss beim Hungermarsch niemand: Bei der Grillhütte erwartete Karin Lembeck 2017 die Teilnehmer mit frischen Brezeln. | Bild: Gisela Keller

„Wir hoffen, dass sich viele Staffeln anmelden und viele mitmarschieren“, sagen die Jägers, „aus Vereinen und Organisationen, aus der Schule, aus Familien, Freundeskreisen oder sonstigen Gruppen und vielleicht auch aus der Gemeindeverwaltung“. Diesmal gebe es auch von Sponsoren gestiftete Preis für die schnellsten Staffeln.

Das könnte Sie auch interessieren

Das beim Hungermarsch eingenommene Geld wird über die Kirchengemeinden und die Schule drei Projekten zu Gute kommen: Die evangelische Kirchengemeinde will diesmal das Frauen- und Kinderschutzhaus der AWO Bodensee-Oberschwaben unterstützen, die katholische Kirchengemeinde wieder ein Heim für behinderte Kinder in Indien. Der Anteil der Schule fließt wieder an das Straßenkinderprojekt „Arco Iris“ in La Paz, Bolivien.

Anmeldungen zum Staffellauf nimmt Karin Jäger unter Telefon 0 75 45/22 69 entgegen.