Rot und Schwarz sind die Farben der Immenstaader Hexen und in diesen Farben war am Freitag anlässlich des 70-jährigen Bestehens der Maskengruppe auch die Linzgauhalle für die große Party geschmückt. Genau genommen gab es zwei Partys in Folge: Die erste feierten mehrere hundert Hexen mit geladenen Gästen, zur zweiten kamen noch einigen hundert Feierlustige hinzu.

Video: Gisela Keller

"Jetzt simmer da ... zum Jubiläum", sangen die Hexeneltern Caroline Matt und Klaus Chlopik mit ihren Stellvertretern Heike Schmid und Stefan Karg zur Begrüßung. So viele Hexen auf einmal sehe man sonst nie.

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Tatsächlich waren viele nach etlichen Jahren Pause zum ersten Mal wieder ins Häs geschlüpft. "334 haben wir eingeladen, 298 haben zugesagt", freute sich Caroline Matt.

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Die erste Maskengruppe der 1950 neu gegründeten Narrengesellschaft Hennenschlitter war die Hexengruppe gewesen. Eigentlich gab es sie sogar schon 1949. Bis 1967 bestand die Gruppe ausschließlich aus Männern.

Hans-Georg "Kuno" Rebstein und Brigitte Kohler waren die ersten Hexeneltern.
Hans-Georg "Kuno" Rebstein und Brigitte Kohler waren die ersten Hexeneltern. | Bild: Gisela Keller

Dann habe es eine Revolution gegeben, als zum ersten Mal drei „unerschrockene Wieber" diese männliche Bastion stürmten, erzählten Brigitte Kohler und Hans-Georg "Kuno" Rebstein. Sie waren die ersten gewählten Hexeneltern.

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Vor der Halle begrüßten Kippenhausener Rebhexen und Immenstaader Hexen zum öffentlichen Teil mit schaurig-schön choreografierten Tänzen. Auch die Feuershow mit Jonas Bertsch und Carmen Schmid-Brügel begeisterte die Gäste.

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Drinnen wurde mit Entertainer Chris Metzger, Discjockey und Hexenprinz Axel bis zum frühen Morgen weitergefeiert.

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Riesige Begeisterung weckten Patrick Fandre, David und Jonas Hofstetter, Torsten Demuth und Steffen Herrmann als Boygroup "Lake Five".