Von Freitag bis Sonntag haben die vielen Gruppen, die bei der legendären Hennensuppe auftreten werden, zum ersten Mal ihre Auftritte auf der Bühne geprobt. Genauso wichtig wie für die vielen Akteure, waren die Proben für die Technik-Teams, die dafür sorgen, dass die Darsteller für das Publikum gut zu verstehen sind, Musik und Soundeffekte zur richtigen Zeit eingespielt werden und alles, was auf der Bühne geschieht, auch ins richtige Licht gesetzt wird.

Für den guten Ton bei der Hennensuppe sind Xaver Rimmele (links) und Axel Rosenberger zuständig, der 2019 auch der Prinz der Hennenschlitter ist. Hier besprechen sie mit Hennenmutter Susanne Amrein, worauf sie beim Auftritt der Hennen achten müssen. Bild: Gisela Keller
Für die richtige Beleuchtung bei der Hennensuppe sind Xaver Rimmele (links) und Axel Rosenberger zuständig, der 2019 auch der Prinz der Hennenschlitter ist. Hier besprechen sie mit Hennenmutter Susanne Amrein, worauf sie beim Auftritt der Hennen achten müssen. | Bild: Gisela Keller

Vier Großgruppen, vier Tanzguppen, drei Büttenredner plus die Hennenhofsänger und die Lucky Ladies legen sich für die Hennensuppe mächtig ins Zeug, um an drei Abenden aufs Beste zu unterhalten. Sie gestalten ein vielseitiges Programm, das in den Vorjahren nie vor Mitternacht zu Ende war. Schon lange vor dem Probenwochenende haben sich die Mitglieder der einzelnen Gruppen immer wieder getroffen und ihre Auftritte Stück für Stück entwickelt. „Jede Gruppe macht ihr eigenes Ding“, ist von Helga Bauer zu erfahren, die das aufwändige Bühnenbild der Hennen gestaltet hat. „Zuerst wird ein Thema gesucht, dann tragen viele ihre Ideen dazu bei. Viele Ideen werden auch wieder verworfen, andere weiter entwickelt – bis dann alles passt“. Die Proben innerhalb der Gruppen begannen schon weit vor dem gemeinsamen Probenwochenende.

Die Garde nutzte das Probenwocheende nicht nur zum Proben ihrer Choreografie, sondern griff auch zu Pinsel und Farbe für ihr Bühnenbild. Bild: Gisela Keller
Die Garde nutzte das Probenwocheende nicht nur zum Proben ihrer Choreografie, sondern griff auch zu Pinsel und Farbe für ihr Bühnenbild. | Bild: Gisela Keller

Der Auftritt der Hennen steht unter dem Titel „Wenn der hintere Orient auf die Fasnet trifft“. Dabei lernen Scheich „Hatschi-Halef-Thoma-hat-immer-recht“ und sein Hofstaat die Verlockungen der Immenstaader Fasnet kennen – klar, dass sie auch dabei sein wollen, wenn die Hennenschlitter ihr Jubiläum feiern. Frauen-Power aus dem Weltall und pure Lebenslust bringen die Lucky Ladies als „Venusperlen“ von der Venus in Richtung Erde.

Wonach halten die Lucky Ladies von der Venus Ausschau? Die Gäste bei der Hennensuppe werden es bald erfahren. Bild: Gisela Keller
Wonach halten die Lucky Ladies von der Venus Ausschau? Die Gäste bei der Hennensuppe werden es bald erfahren. | Bild: Gisela Keller

Die Ladies bringen bereits reichlich Bühnenerfahrung bei der Hennensuppe mit. Nach zwei Jahren Pause sind sie diesmal wieder dabei und werden beim Publikum sicher wieder für viel Spaß und gute Laune sorgen. Nach dem Probenwochenende folgen für die mehr als 200 Akteure am Montag und Mittwoch die Hauptproben.

Bevor die Lucky Ladies loslegen können, müssen die Headsets angelegt werden. Dabei nehmen sie auch gerne männliche Unterstützung an. Bild: Gisela Keller
Bevor die Lucky Ladies loslegen können, müssen die Headsets angelegt werden. Dabei nehmen sie auch gerne männliche Unterstützung an. | Bild: Gisela Keller

Am Freitag, 25. Januar ab 19 Uhr ist die Premiere der Hennensuppe 2019, am Samstag, 26. Januar ab 19 Uhr und am Sonntag, 27. Januar ab 18 Uhr folgen weitere Aufführungen. Reservierungen werden unter 07545/942700 entgegen genommen. Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich, die jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn öffnet. Die Karten kosten zwischen 8 und 11 Euro.

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