Der große Aufwand, den die Hennenschlitter in die Vorbereitungen gesteckt haben, hat sich gelohnt: Bei schönstem Sonnenschein zogen 40 Gruppen befreundeter Zünfte, viele davon mit mehreren Maskengruppen, dazu Fanfarenzüge, Schalmeien und andere Musikanten beim Umzug zum 170. Geburtstag der Fasnet in Immenstaad durchs Dorf. Sie wurden von zahlreichen närrisch verkleideten Zuschauern bewundert.

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Zuvor hatten die Hennenschlitter Vertreter aller Zünfte in den Bürgersaal eingeladen und zahlreiche Glückwünsche entgegengenommen. Gusti Reichle, Präsident des Alemannischen Narrenrings (ANR), bezeichnete die Immenstaader Narrenvereinigung, die älteste Zunft im ANR, als "erste Adresse, was das Brauchtum betrifft".

Die Fasnetsurgesteine Herrmann Langenstein, Bruni Brecht und Hansjörg Holderried durften in der Prinzenkutsche fahren.
Die Fasnetsurgesteine Herrmann Langenstein, Bruni Brecht und Hansjörg Holderried durften in der Prinzenkutsche fahren. | Bild: Gisela Keller
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Für den Geburtstagsumzug hatten die Hechtler aus Münsterlingen einen Wagen gebaut, dessen Aufbau die ehemalige Münsterlinger Klosterkirche zeigte. Dorthin wurde bei der Seegfrörne 1963 die Johannes-Büste aus Hagnau über den See getragen.

Die Hechtler hatten zur Erinnerung an die Seegfrörne 1963 einen eigenen Wagen gebaut. So lange hält schon die Freundschaft der Gemeinden über den See hinweg.
Die Hechtler hatten zur Erinnerung an die Seegfrörne 1963 einen eigenen Wagen gebaut. So lange hält schon die Freundschaft der Gemeinden über den See hinweg. | Bild: Gisela Keller
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Auch der frisch restaurierte Prinzenwagen der Hennenschlitter war nach langer Zeit erstmals wieder zu sehen. Etwa zwei Stunden, nachdem sich der bunte Zug auf den Weg gemacht hatte, kam er wieder bei der Linzgauhalle an. In der Halle und im großen Partyzelt wurde noch lange weitergefeiert. Auf der Bühne waren viele Musikgruppen zu hören und Tanzgruppen zu sehen.

Eine Reblaus aus Nonnenhorn und ein Zuschauer im närrischen Tauziehen um eine originelle Kopfbedeckung.
Eine Reblaus aus Nonnenhorn und ein Zuschauer im närrischen Tauziehen um eine originelle Kopfbedeckung. | Bild: Gisela Keller
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