Der Andrang war groß bei der Kandidatenvorstellung der Freien Wähler Immenstaad (FWI). Auch weil sich die langjährigen Gemeinderäte Edwin Brügel, Kurt Reichle und Helga Bauer nicht mehr zur Wahl stellen, wollten sich viele Bürger ein Bild von möglichen Nachfolgern machen. Andreas Graf, Ruth Dickreiter und Hubert Langenstein, die anderen drei Mitglieder der derzeitigen FWI-Fraktion, treten wieder an.

Im März haben die FWI ihre Kandidaten aufgestellt: (hinten, von links) Bernd Hummernbrum, Jürgen Eberle, Axel Rosenberger, Lisa Müller, ...
Im März haben die FWI ihre Kandidaten aufgestellt: (hinten, von links) Bernd Hummernbrum, Jürgen Eberle, Axel Rosenberger, Lisa Müller, Heinolf Kielkopf, Ludwig Ragg, (vorn, von links) Ruth Dickreiter, Hubert Langenstein, Gudrun Homburger, Michael Leute, Gerald Schmidt, Wolfgang Saupp, Christian Dikreuter, Johannes Huber und Andreas Graf. | Bild: Gisela Keller

Vorsitzender Andreas Graf: „Das Freie-Wähler-Original ist Persönlichkeit statt Partei“

Andreas Graf, Vorsitzender des Ortsvereins, machte deutlich, dass die FWI parteifrei seien und nur auf kommunaler Ebene kandidieren. Von der Partei, die unter dem Namen Freie Wähler zur Europawahl antritt, distanziere man sich: „Der Ortsverein hat sich klar gegen diese Partei ausgesprochen. Das Freie-Wähler-Original ist Persönlichkeit statt Partei.“

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Kandidat Heinolf Kielkopf: Teilung der Gemeinde durch B 31-neu verhindern

Die Kandidaten stellten ihre Ideen zu den Kernthemen Umwelt und Verkehr, bürgerfreundlicher Ort sowie Bebauung und Infrastruktur vor. Heinolf Kielkopf, Kandidat für den Kreistag und Gemeinderat, nannte als wichtigstes Ziel, zu verhindern, dass die Gemeinde durch die B 31-neu geteilt werde. Zu den Anliegen im Bereich Verkehr gehört für die FWI auch eine bessere Anbindung Kippenhausens an den öffentlichen Nahverkehr.

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Mehr kulturelles Angebot und professionelles Standortmarketing

Die Förderung von Carsharing und E-Mobilität, eine Photovoltaikanlage auf dem Bauhof und Blockheizkraftwerke für Neubaugebiete waren Wünsche im Bereich Umwelt. Die Aufenthaltsqualität öffentlicher Plätze verbessern, das kulturelle Angebot ausbauen, eine Immenstaad-App fürs Smartphone, freies WLAN und professionelles Standortmarketing nannten die Kandidaten als weitere Ideen.

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Michael Leute sprach sich für einen städtebaulichen Rahmenplan für die Haupt- und Bachstraße aus und schlug vor, diesen auf die Seestraße auszuweiten. Auch Möglichkeiten zur Eindämmung von Zweitwohnungen wollen die FWI prüfen und sich für bezahlbaren Wohnraum sowie mehr familienfreundliche Angebote einsetzen.

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