In der Linzgau-Gemeinde haben die Grünen bei der Landtagswahl kräftig zugelegt und mit 36,3 Prozentpunkten (Landtagswahl 2011: 25,8 Prozentpunkte) den höchsten Stimmenanteil der Wähler auf sich vereint. Federn lassen musste die CDU, die 28,7 Prozentpunkte (2011: 38,8 Prozentpunkte) erreicht hat. Das bedeutet für die Christdemokraten einen Verlust von 10,1 Prozentpunkten. Gleichauf sind dieses Mal die SPD sowie die FDP mit jeweils 10,3 Prozent. Die SPD hatte 2011 in Immenstaad 21,6 Prozentpunkte erreicht, was für die Sozialdemokraten nun einen herben Verlust von mehr als 11 Prozentpunkten bedeutet. Die Liberalen haben im Vergleich zum Jahr 2011 zugelegt – um 3 Prozentpunkte. An vierter Stelle liegt die Alternative für Deutschland (AfD) mit 9,7 Prozentpunkten. Die Partei Die Linke vereint dieses Mal 2,1 Prozentpunkte auf sich und bleibt im Vergleich zu 2011 nahezu konstant, damals wurden 2,2 Prozentpunkte erreicht. Die ÖPD sowie die Allianz für Fortschritt und Aufbruch (ALFA) haben je einen Prozentpunkt erreicht. Die Republikaner sowie die NPD haben jeweils 0,3 Prozentpunkte erhalten.



Der SPD-Gemeinderat Ernst Deisenberger kommentiert: „Das Ergebnis ist katastrophal. Es ist mir unerklärlich, wie man der AfD so viele Stimmen zukommen lassen kann.“ Feststimmung hingegen beim Grünen Gemeinderat Markus Böhlen: „Ich freue mich sehr über das Ergebnis. Und ich bin stolz auf die Immenstaader, dass sie sich das getraut haben, nachdem es in der Vergangenheit eher CDU-lastig war. Martin Hahn hat gute Arbeit geleistet, das ist honoriert worden.“

Auf einen kurzen Blick in die Immenstaader Wahlbezirke: Einzig im Bezirk Immenstaad Mitte hat die CDU mit 35 Prozentpunkten den höchsten Stimmenanteil erreicht, gefolgt von den Grünen mit 31,9 Prozentpunkten, und der AfD mit 11,9 Prozentpunkten. Es folgen die FDP (10,3 Prozentpunkte), die SPD (7,6 Prozentpunkte). Abgeschlagen sind Die Linke (1,3 Prozentpunkte), die ÖDP (0,9 Prozentpunkte), die Republikaner (0,7 Prozentpunkte). Und eine weitere Besonderheit: Im Wahlbezirk Immenstaad Ost hat die AfD den höchsten Stimmenanteil von 14,1 Prozentpunkten erreicht.

Von den Briefwählern haben sich 35,3 Prozent für die Grünen entschieden, es folgen die CDU (31,8 Prozentpunkte), die FDP (11,2 Prozentpunkte), die SPD (8,9 Prozentpunkte), die AfD (8,1 Prozentpunkte), Die Linke (2,4 Prozentpunkte).

Von den 4851 Wahlberechtigen haben 3747 Wähler ihre Stimmen abgegeben – das entspricht einer Wahlbeteiligung von 77,2 Prozent.

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