Die CDU-Kandidaten für die Wahl des Gemeinderats Immenstaad und des Ortschaftsrats Kippenhausen am 26. Mai stellten sich am Dienstag im Reblandhof vor. Rund 30 Bürger interessierten sich für das Wahlprogramm der CDU und kamen mit den Kandidaten ins Gespräch.

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„Wir haben eine bunt gemischte Liste mit 16 Kandidaten aus Wirtschaft und Industrie, aus dem Handwerk, dem Gastgewerbe, dem Bildungsbereich der Landwirtschaft und dem Einzelhandel“, sagte Martina Mohr, Vorsitzende der CDU Immenstaad und seit zehn Jahren Gemeinderätin. Unter dem Motto „Wir leben Tradition“ kandidieren neben Martina Mohr auch Alexander Mohr, Martin Frank und Stefan Siebenhaller für eine weitere Legislaturperiode. Außerdem stehen Clemens Birkhofer, Pascal Bochenek, Markus Engelen, Simone Eberhard-Kießling, Christian Fürderer, Dietmar Heberle, Claudia Lanz, Klaus Negrassus, Anton Rauber, Meinrad Schneider, Sandra Winkler und Bernhard Wrobel auf der Liste der Immenstaader CDU. Martin Frank betonte, dass es im Gemeinderat vor allem gesunden Menschenverstand brauche. „Wir haben im Gremium ein gutes Miteinander und wollen auch künftig an der Sache arbeiten“, so Frank.

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Immenstaad stehe in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen. Frank nannte den Neubau des Bauhofs, den Kindergarten Seegaddel und den Umbau des Rathauses – Investitionen von mehr als zehn Millionen Euro. Den Kandidaten ist es durchweg ein Anliegen, dass ihr Ort lebenswert und schön bleibt. Gleichzeitig wollen sie die Entwicklung voran bringen. „Das sollte aber nicht um jeden Preis passieren, man sollte behutsam vorgehen“, fordert Clemens Birkhofer. Ein herausforderndes Thema für Immenstaad sei die in die Jahre gekommene Stephan-Brodmann-Schule. Als Konrektorin sieht Simone Eberhard-Kießling hier ihren Fokus, falls sie in den Gemeinderat gewählt wird. „Dass etwa gemacht werden muss, steht außer Frage.“ Sicher ist sie sich, dass die Schule auf jeden Fall zweizügig bleiben werde. Um die Finanzierbarkeit für den Schulneubau mit Sporthalle gewährleisten und zeitnah mit den Bauarbeiten beginnen zu können, fordert die CDU eine alternative Standortanalyse. Martina Mohr brachte ins Spiel, dass sie sich die Schule auch nördlich der B 31 vorstellen könne: „Wenn die neue B 31 da ist, wird sie eine ganz normale Straße sein.“ Im Ort selbst könnten mit Umzug der Schule 10 000 Quadratmeter neu entwickelt werden.

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Als riesiges Thema bezeichnete Stefan Siebenhaller die B 31-neu. „Wir dürfen nicht erst wach werden, wenn die Bagger anrollen.“ Die Variante C1.1 durch das Hinterland werde von den CDU-Kandidaten bevorzugt. „Entscheiden können wir selbst nicht viel. Wir wollen die Bevölkerung aber aufrütteln“, so Siebenhaller. Zur Sprache kamen außerdem der Mangel an Parkplätzen, der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und die „Hirschen“-Baustelle. Zu letzterer empfahl Alexander Mohr, erst mal abzuwarten und erst dann zu urteilen. Vielen Bürgern seien die Neubauten zu hoch. „In der direkten Nachbarschaft gibt es aber höhere Gebäude“, so Mohr, der hier Architekt ist.

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