Italienisches Essen, italienische Musik und italienisches Flair: Auf dem Schulhof der Stephan-Brodmann-Schule genossen am Wochenende hunderte Einheimische und Gäste „la dolce vita“ – ganz ohne nach Italien reisen zu müssen.

Zusammensitzen, itaienische Spezialitäten genießen und es sich gut gehen lassen: Das zog viele Hundert Gäste auf den Hof der Stephan-Brodmann-Schule.
Zusammensitzen, itaienische Spezialitäten genießen und es sich gut gehen lassen: Das zog viele Hundert Gäste auf den Hof der Stephan-Brodmann-Schule. | Bild: Gisela Keller

TuS-Chef Clemens Müller über das Erfolgsrezept

Kein Platz blieb frei an den liebevoll dekorierten Tischen und Stehtischen. „Sensationell, dass so viele gekommen sind“, freute sich Clemens Müller, Vorsitzender des Turn- und Sportvereins (TuS) Immenstaad.

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Eigentlich habe er nicht mit so vielen Leuten gerechnet, weil überall in der Umgebung ebenfalls Feste stattfanden, sagte Müller im Gespräch mit dieser Zeitung und fasste das Erfolgsgeheimnis der seit zwölf Jahren jährlich stattfindenden „Italienischen Nächte“ so zusammen: „Kein Steak und keine Grillwurst – nur italienische Speisen“. Die Einnahmen beider Abende sind für die TuS-Fußballer ein wichtiger Beitrag zur Finanzierung des Sportbetriebs. Vor allem die 14 Jugendmannschaften profitieren davon, erklärte Clemens Müller.

Mehr als 50 Helfer waren jeden Abend im Einsatz. Auch der TuS-Vorsitzende Clemens Müller (links).
Mehr als 50 Helfer waren jeden Abend im Einsatz. Auch der TuS-Vorsitzende Clemens Müller (links). | Bild: Gisela Keller

Jeweils mehr als 50 Mitglieder der großen Fußball-Familie des TuS waren an beiden Abenden im Einsatz, um alle Besucher mit den leckeren Spezialitäten zu bewirten. Pausenlos wurden Antipasti-Teller vorbereitet, Bruschette belegt, Pasta gekocht und mit feinen Soßen vermengt und den Gästen überreicht. Der Pizzastand brauchte in kurzen Abständen Teignachschub aus dem Kühlwagen, pausenlos wurden Teigfladen ausgerollt und belegt.

Einsatz am 450 Grad heißen Pizzaofen

Den mit Abstand heißesten Arbeitsplatz hatte Michael Schmid am Pizzaofen. „Der Ofen hat 450 Grad“, erklärte er. „Aber mit reichlich Kaltgetränken hält man das aus.“

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Kühle Getränke waren auch bei den Gästen begehrt – genauso die Fächer, die kostenlos am Stand des SÜDKURIER zu haben waren und zusätzliche Abkühlung verschafften. Das Duo Giovanni und Camilla setzte dem Lebensgefühl auf dem Schulhof das I-Tüpfelchen auf. Mit italienischen Gute-Laune-Hits brachten sie zudem etliche Festbesucher zum Tanzen – je später der Abend wurde, desto mehr. Die vielen Kinder hatten derweil auf dem Spielplatz ihre Freude.

Je später der Abend, desto weniger Gäste der "Italienischen Nächte" hält es auf den Bänken.
Je später der Abend, desto weniger Gäste der "Italienischen Nächte" hält es auf den Bänken. | Bild: Gisela Keller