Von ursprünglich 22 Trassenvorschlägen für den Aus- oder Neubau der B 31 zwischen Meersburg und Anschluss Fischbach sind noch drei Hauptvarianten mit neun möglichen Trassen in der engeren Auswahl geblieben. Jede davon rückt näher an Immenstaad heran, als die von der Mehrheit des Gemeinderats und Bürgerinitiative Immenstaad B 31-neu (BIB 31neu) bisher favorisierte Planungsvariante 7.5 W2 plus. Sieben der neun möglichen Trassen sehen den Ausbau der vorhandenen B 31 vor – zumindest auf einer Teilstrecke im Osten Immenstaads, zwischen Kerngemeinde und Ferienwohnpark. Auch ein durchgehender Ausbau der B 31 zwischen Kirchberg und Anschluss Fischbach ist als Variante A nicht vom Tisch.

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Henne: „Ich bitte die Bürger, sich mit dem Thema zu beschäftigen"

Damit sich die Immenstaader darüber informieren können, was in Sachen B 31 auf die Gemeinde zukommen könnte, hat Bürgermeister Johannes Henne im Rathaus vor dem Bürgersaal großformatige Karten aushängen lassen, auf denen die aktuellen Pläne zu sehen sind. „Ich bitte die Bürger, sich mit dem Thema zu beschäftigen, damit sie sich eine Meinung bilden können“, sagte Henne in der aktuellen Gemeinderatsitzung. Für den 12. Februar sei eine öffentliche Informationsveranstaltung des Regierungspräsidiums in Markdorf geplant. Er hoffe, dass daran auch möglichst viele Immenstaader teilnehmen und im Sinne der Gemeinde dort eine klare Position beziehen.

„Immenstaad muss ein lohnender Wohnort bleiben"

Man dürfe keine Anstrengungen scheuen, um eine Optimierung, besser noch eine verträglichere Trassenführung zu erzielen, sagte Kurt Reichle (FWI): „Immenstaad muss ein lohnender Wohnort und touristisch blühender Ort bleiben.“ Klar sprach sich Alexander Mohr (CDU) für die Variante C1 aus – diejenige, die am weitesten nördlich verläuft. „Nur die Variante C1 lässt der Gemeinde Spielraum für weitere innerörtliche Entwicklungsmöglichkeiten, nur C1 ist für unseren Tourismus und für unsere Landwirtschaft akzeptabel, nur C1 zerschneidet unsere Gemarkung nicht völlig und schützt unsere Mitbürger vor Immissionen“, erklärte er.

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