Touristische Rekordzahlen präsentierte Ute Stegmann in ihrem letzten Jahresbericht vor dem Gemeinderat. Die langjährige Leiterin der Immenstaader Tourist-Information wechselt zum 1. März als Geschäftsführerin zur Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT). Bürgermeister Johannes Henne betonte vorab auch mit Blick auf die Planungen zur B 31-neu: „Immenstaad ist ein touristisches Schwergewicht am See. Das sollte man sich auch bei der Planung von Infrastrukturprojekten vor Augen führen."

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77.474 Gästeankünfte

2018 übertraf touristisch sogar das bisherige Spitzenjahr 2016 und lieferte die besten jemals erreichten Ergebnisse sowohl bei den Übernachtungszahlen (383 476) als auch bei den Gästeankünften (77 474). Der heiße und trockene Sommer 2018 ließ vor allem die Übernachtungszahlen auf den Campingplätzen kräftig steigen, erzählte Ute Stegmann.

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Der Trend geht zum Kurzurlaub

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sei erstmals auf knapp unter fünf Nächte gesunken. „Diese Entwicklung folgt dem allgemeinen Trend zum Kurzurlaub“, erklärte Stegmann. Immenstaad habe jedoch weiterhin viele Gäste, die ihren Haupturlaub in der Gemeinde verbringen. Dies sei vor allem den familienfreundlichen Angeboten zu verdanken.

Die meisten Gäste kommen aus Deutschland

Betrachte man die Altersstruktur der Urlauber, stelle man fest: „Wir haben ein junges Publikum. Viele, die schon als Kind hier Urlaub gemacht haben, kommen als Eltern wieder“. Die meisten Urlauber kommen aus Deutschland. „Ausländische Gäste machen seit Jahren konstant etwa zehn Prozent aus“, erklärte Stegmann. „Da gibt es durchaus noch Potential nach oben“. Einzelne Gemeinden verfügten jedoch nicht über die Mittel, um auf dem internationalen Markt zu werben. Auch deshalb sei der neue Messestand wichtig, mit dem sich die Internationale Bodenseeregion auf großen Tourismus-Messen wie der CMT in Stuttgart und der ITB in Berlin präsentiere.

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EBC wird zum 1. April eingeführt

Ute Stegmann betonte, es freue sie sehr, dass die Echt-Bodensee-Card zum 1. April in Immenstaad eingeführt werde. Viele Gastgeber hätten bereits das Schulungsangebot wahrgenommen.

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