Was sonst noch wichtig ist
Stolz zeigen Fritz Thum und seine Tochter Regina in ihrem Garten in Wahlweiler die Jakobsmuschel und die Stempelbelege für ihre Wanderung auf dem Jakobsweg.
Deggenhausertal Fritz und Regina Thum laufen 2700 Kilometer auf dem Jakobsweg bis ans Ende der Welt
Erst als sie am Kap Finisterre waren, waren sie wirklich angekommen: 2700 Kilometer waren der 77-jährige Fritz Thum und seine 35 Jahre alte Tochter Regina auf dem Jakobsweg gepilgert, bis sie ihr Ziel erreicht hatten. 20 Wochen waren sie unterwegs, schliefen bei plus 30 Grad und bei minus acht Grad im Zelt – und waren berührt von fremden Menschen, die ihnen bereitwillig Haus und Hof öffneten.
Hier wächst nicht nur ein Apfel, hier wächst ein Star: Dieter Mainberger untersucht die Blätter eines Kanzi-Apfelbaums auf Krankheiten.
Bodenseekreis Vom Allerwelts- zum Markenprodukt: Landwirte setzen beim Apfel auf Clubsorten
Apfel ist nicht gleich Apfel: Das jedenfalls wollen Landwirte und Vermarkter den Kunden weismachen. Sie setzen auf Clubsorten. Alte Sorten wie Boskoop oder Glockenapfel sind out, die neuen Stars heißen Kanzi, Pink Lady oder Kiku. Vermarkter arbeiten an einer Markenstrategie: So soll aus einem normalen Produkt ein außergewöhnliches werden, das Kunden begehren und für das sie mehr bezahlen.
Der frühere baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall (links) besuchte mit dem Arbeitskreis Ländlicher Raum und Verbraucherschutz der SPD-Landtagsfraktion die Fischhalle Unteruhldingen von Marco (Mitte) und Andreas Knoblauch (rechts). Dort diskutierten Sozialdemokraten und Fischer über das Thema Aquakultur und mehr.
Uhldingen-Mühlhofen Debatte über Aquakultur im Bodensee: Fischer wollen mehr Mitsprache
Eine klare Absage an Fischzuchtgehege im Bodensee erteilte eine SPD-Delegation, die sich über das Thema Aquakultur bei einem Besuch der Fischhalle Unteruhldingen informierte. Die Berufsfischer ärgert vor allem, dass sie bei Entscheidungen von großer Tragweite nicht mitreden und mitbestimmen dürfen. Die SPD-Delegation kann sich unterdessen vorstellen, dass Bodensee-Speisefische wie der Felchen in Anlagen an Land gezüchtet werden.
Vor einem Jahr wurde die Fahrbahn der B 31 zwischen Oberuhldingen und Meersburg saniert. Die Planung des Ausbaus für die zwei Abschnitte zwischen Überlingen-Ost und Meersburg hat noch nicht begonnen, die Kosten stehen mit insgesamt 164 Millionen Euro im Bedarfsplan.
Überlingen Eigene Straßenplanung als Notlösung: Regionalverband will mit Landkreisen eine Planungsgesellschaft gründen
Wilfried Franke, Direktor des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben, will in Sachen Straßenplanung gern alternative Wege beschreiten. Er verweist auf die Möglichkeit, dass Kommunen und Kreise Planungen selbst in die Hand nehmen könnten. „Nicht aus Jux und Tollerei“, wie Franke betont, „sondern aus der puren Not heraus.“ Relevant werden könnte die eigenständige Planung für den Bereich Friedrichshafen/Waggershausen zur B 30 und die beiden B-31-Abschnitte zwischen Überlingen/Ost und Oberuhldingen sowie Oberuhldingen bis Meersburg.
Jeder geradelte Kilometer zählt: Der Bodenseekreis und die Stadt Friedrichshafen sind vom 11. Juni bis 1. Juli erstmals bei der Aktion Stadtradeln des Klima-Bündnisses dabei.
Friedrichshafen Aktion Stadtradeln: Drei Wochen lang Kilometer sammeln und gewinnen
Viele Alltagswege kann man mit dem Fahrrad zurücklegen – doch viele nutzen dafür das Auto. Die Kampagne Stadtradeln wirbt dafür, sich öfters in den Sattel zu schwingen. Das hält fit und ist gut für die Umwelt. Die Gemeinde Meckenbeuren beteiligte sich schon an der Kampagne, dieses Jahr gehören auch die Stadt Friedrichshafen und der Bodenseekreis dazu. Vom 11. Juni bis 1. Juli heißt es also: Radkilometer sammeln. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.
Die Maler legen letzte Hand an und verzieren die Hauswand mit dem Logo "Haus am Teuringer".
Oberteuringen Neuer Ort der Begegnung: "Haus am Teuriger" öffnet die Türen
"Haus am Teuringer" heißt der neue Ort der Begegnung in Oberteuringen. Wenn das neue Wohnzimmer der Rotachgemeinde am kommenden Freitag, 8. Juni, feierlich eröffnet und am Sonntag, 10. Juni, bei einem Tag der offenen Tür der Bevölkerung vorgestellt wird, liegen ziemlich genau zwei Jahre zwischen Baubeginn und den letzten Handgriffen der Handwerker. Gemeinsam mit der Stiftung Liebenau stemmte die Gemeinde ein Großprojekt, zu dem viele unterschiedliche Elemente gehören.