Der Sänger und Songwriter Willer wurde vom Publikum im Landei, dem Veranstaltungsort mit der besonderen Wohnzimmeratmosphäre, lautstark umjubelt. Willer will gerne wiederkommen. So lautet sein Fazit, nach dem er sein Konzert am Freitag im Landei in Wintersulgen bei Heiligenberg mit seiner letzten Zugabe beendete. "Ich würde mich sehr freuen euch hier wiederzusehen."

Der Künstler trat hier zum zweiten Mal auf. "Es ist ein bisschen so, als kommt man nach Hause zu Freunden", meint er. Mit seinem charakteristischen Kratzen in der Stimme begeistert seine Zuhörer vom ersten Takt an. Seine selbst komponierten Lieder berühren das Publikum durch seine Hingabe und Ehrlichkeit. "Ich singe über die schönen Dinge, aber auch über die schweren Momente", erzählt er. Doch es sind nicht seine intensiv vorgetragenen Lieder allein, sondern auch seine Schilderungen zwischen den einzelnen Liedern, die diesen Abend machen. Er berichtet über seine Auftritte in den USA und Kanada, wann er sein erstes Lied in deutscher Sprache getextet hat, 2011 in Los Angeles, und zieht sein Publikum gekonnt und fröhlich immer wieder in seine Darbietung mit ein. "Ein super Gitarrist mit klasse Stimme. Er versteht, das Publikum mitzureißen." "Es ist ein toller Abend. Das liegt auch an der tollen Location und den leckeren Dinnele, die hier serviert werden", erklären Annette Herrmann aus Daisendorf und Angelika Gut aus Salem.

Willer singt an diesem Abend nur zwei Lieder, die er nicht selbst geschrieben hat. Darunter auch das unter die Haut gehende "Hallelujah." Seine Lieder, "Nur einmal", "Bedingungslos" oder auch "Trockener Sand" stammen von seiner CD "Zeitlos." Sie sorgen für lautstarken Jubel im Publikum. Ein Zuhörer meint mit einem Augenzwinkern, der SÜDKURIER solle nicht zu viel positives berichten, sonst bekämen sie bei den nächsten Veranstaltungen im Landei keinen Platz mehr. Die Sorge ist nicht ganz unbegründet. Ganze 50 Plätze warten bei jeder Veranstaltung auf das Publikum.

Informationen zum Programm: cafe-landei.de