Die Führungsspitze des CDU-Ortsverbands Heiligenberg hat sich anlässlich der Hauptversammlung etwas verkleinert. Bei der Vorstandswahl stellte sich Schriftführer Wolfgang Gehner nicht mehr zur Wiederwahl. Er begründete dies damit, dass er zum einem mit seinem Amt als Vizepräsident des Narrenvereins Wolkenschieber genug zu tun habe.

Gehner kritisiert Politik der CDU

„Zum anderen ist meiner Meinung nach die Politik zu weit weg vom Bürger“, erklärte Wolfgang Gehner. Deshalb könne er sich nicht mehr damit identifizieren und wolle kein Amt mehr in der CDU innehaben.

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Amt bleibt unbesetzt

Von den versammelten Mitgliedern mochte niemand das Amt übernehmen, das somit vakant blieb. Auch Thomas Ott, derzeit noch parteiloser Kandidat für die CDU-Liste des Gemeinderats Heiligenberg, winkte ab. Er wolle erst einmal die Gemeinderatswahl abwarten, bevor er in die CDU eintreten und ein Amt übernehme. Siegfried Müller, Vorsitzender des Ortsverbands, meinte: „Die Vakanz des Schriftführers ist aber kein Problem, denn es ist kein Amt, das bei einer Nichtbesetzung automatisch die Auflösung des Ortsverbands zur Folge hätte.“

Mitgliederbeitrag von 48 auf 60 Euro erhöht

Die übrigen Vorstandsämter blieben mit Siegfried Müller, seinem Stellvertreter Gerhard Sing, Kassenwart Markus Kiefer sowie den Beisitzern Karl Leykauf, Michael Moser, Hubert Nadler und Ralf Sommer per Wiederwahl unverändert. Der Mitgliedsbeitrag wurde nach ausgiebiger Diskussion der Anwesenden einstimmig von bislang 48 auf 60 Euro erhöht.

Mayer-Lay: „Politischer Hauptgegner sind die Grünen“

Der Vorsitzende der CDU Bodenseekreis, Volker Mayer-Lay, erklärte, politischer Hauptgegner der CDU seien die Grünen. Sie hätten es einfacher, in den sozialen Netzwerken und in den Medien ihre Positionen zu vertreten. Kritisch wurden die im Raum stehenden Vorschläge zur Reform der Grundsteuer und der Verkleinerung des Bundestages gesehen.