Alle sechs Wochen findet bei Aller-Art in Heiligenberg eine Vernissage statt. Seit Muttertag gibt es nun wieder neue Kunst zu sehen: von Schmiede-Künstler Peter Klink, Draht-Künstlerin Sina Engelhard-Feuerstein und Malerin Andrea Josefine Lohrmann. Nach Begrüßung und Vorstellung der drei Künstler durch Aller-Art-Mitglied Tobias Michel, Goldschmiedemeister aus Hagnau, hielt Gerlinde Kriese, selbst jahrelange Besitzerin der „Kleinen Galerie Ariadne“, eine bewegende Laudatio, heißt es in einer Mitteilung. Aufgrund ihrer lange währenden Freundschaft zu dem Meisterschmied und Schmiede-Künstler Peter Klink habe sie ihr „Lob“ mit ihm und seinem Werk begonnen. Diesem begegne man an vielen Orten. Sein Werk mache aufmerksam, aber füge sich ein. Es reife zur Aufmerksamkeit, aber es schreie nicht, sagte Klink.

Auch Bilder von Andrea Josefine Lohrmann sind zu sehen.
Auch Bilder von Andrea Josefine Lohrmann sind zu sehen. | Bild: Irmgard Veress

Auf der Suche nach neuen Ideen und Eindrücken habe Klink bei einem Kunstmarkt eine junge Frau kennengelernt: Sina Engelhard-Feuerstein, gebürtig aus der Nähe von Amberg/Opf., die nun für sechs Wochen mit „ihren fast schwebenden Kreationen aus Draht“ präsent ist. Um Gerlinde Kriese zu zitieren, „ihre drahtigen Gestalten sprechen für sich. Nichts Sperriges, Hartes, Stacheliges, was man leicht mit diesem Material Draht assoziieren könnte, ist zu finden, sondern Anmut und Leichtigkeit“. Ihre Kunst sei geeignet, im Haus, im Garten, auf der Fensterbank gezeigt zu werden.

Ein Werk von Schmiede-Künstler Peter Klink.
Ein Werk von Schmiede-Künstler Peter Klink. | Bild: Irmgard Veress

Bei der Malerin Andrea Josefine Lohrmann stehe dagegen die farbige Fläche im Vordergrund. Sie arbeitet mit Acryl, was viele Bearbeitungsmöglichkeiten erlaube, teilt Aller-Art mit. Ihr künstlerisches Rüstzeug holte sie sich an Kunstakademien und in Kunstseminaren. Lohrmann liebt den Süden, von wo sie sich Inspiration in Farben, Form, Material und Licht holt. Die Künstlerin zu ihren Werken: „Meine Themen sind Abstraktion, Verwandlung – Verfremdung des Sichtbaren.“

Die drei Ausstellungen sind bis zum 21. Juni, täglich von 11 bis 18 Uhr zu sehen.

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