„Der Vorteil beim Kooperationsprojekt liegt in der Verteilung der Fixkosten auf mehrere Gemeinden“, betonte Bürgermeister Frank Amann. Im Kreis gibt es derzeit 20 qualifizierte Mietspiegel. Weil man damit als Vorzeigeprojekt gilt, das von der Wohnraumallianz des Landes aufgegriffen wurde, gibt es ein Fördermodell. Voraussetzung ist, dass zu den bereits 20 Kommunen mit Mietspiegeln weitere Gemeinden hinzukommen oder erstmals ein Mietspiegel erstellt wird. Daisendorf, Sipplingen und Heiligenberg können nun mitmachen.

Abzüglich der Förderung muss man in Heiligenberg von Gesamtkosten in Höhe von 1100 Euro ausgehen. Hinzu kommen noch 350 Euro für einen Online-Rechner, der auf der Internetseite der Gemeinde bereitgestellt wird. Manfred Hornstein (CDU) zweifelte den Sinn eines Mietspiegels an.

Hauptamtsleiter Gerhard Sing machte aber deutlich, dass die Nachfrage nach solchen Daten sehr hoch sei. Michael Moser (CDU) sagte, dass diese Daten auch für die Beantragung von Wohngeld und das Finanzamt Relevanz hätten. „Und bei der Grundsteuerreform wird der Mietspiegel eine Grundlage sein“, machte Thorsten Schneider (Bürgerliste) auf bevorstehende Entwicklungen aufmerksam.