Weihnachtsmärkte üben noch immer einen ganz besonderen Reiz aus. Je nach Wetter kann es aber sein, dass sich die Besucher einen warmen Aufenthaltsort wünschen. In Sennhof gab es am Sonntag sowohl Weihnachtliches als auch Wärme. Und dazu einen enormen Besucheransturm. Schon vor dem offiziellen Beginn war der große Parkplatz am Rathaus gut gefüllt.

Und das sollte den ganzen Tag so blieben. Der Heiligenberger Weihnachts- und Adventsmarkt erfreut sich eines sehr guten Rufs. Und das nicht nur bei den Besuchern, die sich auch dieses Jahr über viele selbst gemachte Dinge, eine gelungene musikalische Umrahmung und allerlei Leckereien freuen durften.

Besondere Atmosphäre

Bei den Ausstellern waren zwei Dinge ausschlaggebend. Simon Hafner und Erika Grau aus Hasenweiler brachten es auf den Punkt: „Die Standgebühr ist sehr günstig. Man ist unter einem Dach und braucht nicht frieren.“ Dabei hätten die Beiden da abhelfen können. Sie hatten selbst gestrickte Socken dabei. Die hätten zumindest für warme Füße gesorgt. Auch Astrid Steidle aus Frickingen produziert das ganze Jahr.

Die 67-Jährige, die nur strickt, was ihr auch selbst gefallen würde, bot Stulpen, Stirnbänder und Schals an und freute sich über das Interesse. „Ich komme schon seit vielen Jahren nach Heiligenberg, weil es hier eine ganz besondere Atmosphäre herrscht“, lobte sie die Veranstaltung.

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Der gemischte Chor Heiligenberg, der Chor der Grundschule und ein Bläserensemble des Musikvereins Wintersulgen sorgten für weihnachtliche Weisen und die Händler für ein breites Angebot, das keine Wünsche offenließ. Hochwertige Dinge für die Weihnachtdekoration, hübsche Sachen aus Wolle oder Holz und natürlich auch Likörchen, Säfte und Marmeladen aus eigener Herstellung.

Dass auch selbst gezogene Kerzen noch ihre Abnehmer finden, bestätigten Regina und Andreas Schwarz aus Taisersdorf. Sie hatten auch noch Ketten und Rosenkränze aus Monstranzbohnen mitgebracht, die ebenfalls ihre Abnehmer fanden.