Auf ein sehr erfolgreiches Betenbrunner Dorffest blickt als Veranstalter die Dorfgemeinschaft Betenbrunn zurück. Jetzt wurde Bilanz gezogen und der Reinerlös des Fests zu 100 Prozent in Höhe von 4500 Euro an vier gemeinnützige Organisationen gespendet. Hauptnutznießer des Geldsegens ist der Verein Bürger-Selbsthilfe Frickingen, dessen Zweck es ist, bedürftigen Vereinsmitgliedern im Sinne einer Nachbarschaftshilfe Hilfen rund ums Haus, Betreuungs- und Besuchsdienste, Begleitung und Versorgung mit Mittagessen anzubieten.

Erst im Mai hatte der Verein seinen bisherigen Frickinger Einsatzschwerpunkt erweitert und seitdem auch in Heiligenberg seine Dienste angeboten. Aus dem Betenbrunner Spendentopf nahm der Vereinsvorsitzende Winfried Weigelt jetzt eine Spende in Höhe von 2200 Euro entgegen, die Weigelt für Ausbildung, Schulungen, Versicherungen und Sachkosten der Helfer einsetzen will. Die DRK-Bereitschaft Heiligenberg erhielt eine Spende in Höhe von 1000 Euro. "Die Spende kommt wie gerufen", freute sich sichtlich die DRK-Vorsitzende Isabel Meyer, denn man müsse in neue Einsatzkleidung mit einem Gesamtwert von rund 5000 Euro investieren.

Ebenfalls 1000 Euro nahm Pfarrgemeinderat Christine Hornstein zugunsten der Pfarrei Betenbrunn entgegen. "Wir wollen auf unserem neu gestalteten Betenbrunner Dorfplatz zum Advent eine Krippe aufbauen", gab Hornstein als Verwendungszweck an. Da hätten die Betenbrunner Bürger, die ja letztlich beim Dorffest das Geld erwirtschaftet hatten, auch was davon, sagte Hornstein bei der Spendenübergabe. Eine Spende in Höhe von 300 Euro fließt schließlich zum Kindergarten "Zum guten Hirten" in Heiligenberg, der das Geld für Spielsachen oder Kasperle verwenden will, wie Kindergärtnerin Christine Karrer erläuterte. "Wir freuen uns, dass das 29. Betenbrunner Dorffest ein so gutes Ergebnis brachte und wir diese Spenden erwirtschaften konnten", resümierte Georg Matt als Sprecher der Dorfgemeinschaft.