Als erste Partei hat der CDU-Ortsverband Heiligenberg seine Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 26. Mai nominiert. Zwei Frauen und zehn Männer werden sich um ein Mandat bemühen. „Wir hatten eine Frauenquote von 50 Prozent angestrebt, aber das haben wir nicht geschafft“, sagte Ortsverbandsvorsitzender Siegfried Müller im Gespräch mit dem SÜDKURIER.

Die Vorgabe, möglichst viele Bevölkerungsschichten und Berufsgruppen für die Kandidatenliste gewinnen zu können, ist aber gelungen. Wie auch in vielen anderen Orten war es gar nicht so einfach, geeignete Personen zu finden. Und auch bei der Nominierungsveranstaltung im Landgasthof Post in Betenbrunn hielt sich der Besucheransturm in Grenzen.

Erklärtes Ziel: Mehr Sitze im Gemeinderat 

Es waren elf Mitglieder des Ortsverbands, die weitgehend einstimmig und in geheimer Wahl bestimmten, wer um einen Sitz kämpfen soll. Von den zwölf Kandidaten sind nur drei Parteimitglieder. Diese Zahl soll sich aber erhöhen. Denn Ortsverbandschef Müller hofft darauf, dass gewählte Gemeinderäte auch Mitglied werden.

Mit einem Altersdurchschnitt von knapp unter 40 Jahren und einem breiten beruflichen Spektrum von der Sozialpädagogin bis zum Landwirt hofft die CDU, punkten zu können. Klares Ziel: mehr Sitze im Gemeinderat zu erreichen als die derzeit Fünf. Von den bisherigen CDU-Gemeinderäten stellen sich Manfred Hornstein, der bislang auch zweiter Bürgermeister-Stellvertreter ist, und Lorenz Duelli nicht mehr zur Wiederwahl. Am 10. Mai findet im Sennhof eine öffentliche Kandidatenvorstellung statt. Auch in den Dorfgemeinschaftshäusern in Wintersulgen und Hattenweiler werden Kandidatenvorstellungen stattfinden.

Die Kandidaten im Überblick: Alexandra Pfeifer (48), Gemeinderätin Julia von Stryk (40), Martin Duelli (28), Joachim Fetscher (45), Oliver Hölz (40), Wilfried Jerg (51), Gemeinderat Michael Moser (48), Gemeinderat Hubert Nadler (57), Thomas Ott (43), Dominik Sonntag (31), Bruno Schatz (41) und Hubert Störkle (54). Die Aufstellung erfolgte in alphabetischer Reihenfolge.

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