Die Beamten des deutschen Zolls waren bereits in der vergangenen Woche während einer Zollkontrolle auf den 26-jährigen Niederländer aufmerksam geworden. Der Mann war zusammen mit sieben niederländischen Frauen in einem in der Schweiz gecharterten Schlauchboot in Seemitte auf Höhe Hagnau unterwegs, teilte das Hauptzollamt Ulm am heutigen Montag, 30. August, mit. Das Boot wurde von einem 100 PS starken Außenbordmotor angetrieben. Das dafür notwendige Bodenseeschifferpatent besaß der Mann nicht.

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Zollrechtlich habe es bei der Kontrolle nichts zu beanstanden gegeben, heißt es in der Mitteilung weiter. Der Niederländer habe lediglich über einen norwegischen Führerschein verfügt. Der Fall wurde zuständigkeitshalber der Wasserschutzpolizei Überlingen zur weiteren Sachbearbeitung übergeben. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt und das Schlauchboot unter Begleitung des Zollboots „Graf Zeppelin“ in die Schweiz zurück gebracht.

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Patentpflichtig sind gemäß einer von den drei Anrainerstaaten Deutschland, Österreich und Schweiz gleichlautend erlassenen Verordnung über die Schifffahrt auf dem Bodensee Fahrzeuge mit Maschinenantrieb, deren Maschinenleistung 4,4 Kilowatt – rund 6 PS – übersteigt, ebenso Segelfahrzeuge mit einer Segelfläche, die 12 Quadratmeter übersteigt.