Der Läufer sei auf der Strecke einfach zusammengebrochen. Er habe schon vor Beginn des Laufes anderen Teilnehmern gegenüber geäußert, dass er sich nicht wohl fühle, wie diese später bekannt gaben. Schon den ganzen morgen sei es ihm nicht gut gegangen. Einen Zusammenhang zu den Anstrengungen des Laufes hält Frede deshalb für unwahrscheinlich. Der Mann sei aus der Region, hätte sich dementsprechend ausgekannt und die Strecke in sein Training eingebaut. Der Zusammenbruch sei zudem kurz nach dem Start am Uferpark passiert, wo die Strecke noch sehr eben gewesen sei. Die Rettungskette hätte aber gut gegriffen, so Frede weiter. Die Veranstaltung habe zusätzlich zu den Ersthelfern des DRK auch Notärzte vor Ort im Einsatz. Bis zum Eintreffen des Rettungswagens konnte der Mann durch die erfahrenen Ärzte reanimiert und ins Krankenhaus gebracht werden. Dort verstarb er aber einige Stunden später.

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„Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen“, so Frede, „das ist das Schlimmste, was passieren kann. Wir dachten, durch die gute Erstversorgung und die gelungene Reanimation eigentlich, dass er es schafft.“ Deshalb habe der Lauf auch weiter stattgefunden. Neben den Rettungskräften vor Ort hätte auf den Wegstrecken für die Läufer Trinkwasser und Abkühlungsmöglichkeiten in Form von Duschen bereit gestanden. Die Streckenpläne mit den jeweiligen Höhenprofilen seien vor dem Lauf veröffentlicht worden, sodass auch Läufer von außerhalb sich entsprechend auf den Lauf vorbereiten konnten. „Trotz allem überlegt man natürlich immer, ob man etwas hätte anders machen können“, so Frede. In Zukunft wäre eine Überlegung, die Teilnehmer vor dem Start in einer Durchsage darauf aufmerksam zu machen, dass sie nur antreten sollen, wenn sie sich wirklich gut fühlten. „Es gibt auch die Möglichkeit, sich von einem Arzt vorher durchchecken zu lassen.“