Zur dritten Generalversammlung der Verkehrsinitiative Hagnauer Bürger konnte der Vorsitzende Bernd Saible über ein Viertel der 340 Mitglieder sowie Bürgermeister Volker Frede im Rathaus begrüßen. Berichtet wurde über die Tätigkeiten der Initiative, die neben der Beteiligung am Dialogforum B 31-neu und der Zusammenarbeit mit anderen Initiativen im B 31-neu Bündnis Pro 7.5 Plus, auch die Interessenvertretung in Hagnau beinhalten.

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Eines der Themen war die Verkehrsberuhigung der Seestraße. Wie Vorstandsmitglied Benjamin Leitgib berichtete, hatten sich die Mitglieder mit Verkehrszählungen, Videodokumentationen, Befragungen und Analysen engagiert, um die Problematik zu erfassen und mit Zahlen, Daten und Fakten den Handlungsbedarf zu definieren.

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"Ebenso galt es, die Stimmung und Interessen in der Bevölkerung und unter den Hagnauer Gästen zu ergründen, um eine sinnvolle und von den Betroffenen akzeptierte Lösung für 2019 entwickeln zu können", heißt es weiter. Unter der Regie der Gemeinde gab es mehrere Veranstaltungen der Bürgerbeteiligung. Entschieden wurde sich für die saisonale Einrichtung einer Fußgängerzone und eine alternative Route für den Bodenseeradweg. Bürgermeister Frede betonte die Bedeutung der Themen, für die sich die Verkehrsinitiative engagiere. Er dankte allen Akteuren für ihre Arbeit und wies angesichts der zunehmend entscheidenden Phase der B 31-neu-Planung darauf hin, dass es sich jetzt für die Interessen der Seegemeinden zu positionieren gelte. Hinsichtlich der getroffenen Trassenvorauswahl für die B 31-neu stehe für die Initiative das Engagement im B 31-neu-Projekt im Vordergrund, so die Hagnauer.

Vorsitzender Bernd Saible erläuterte, dass die Trassen vom Regierungspräsidium (RP) nun der vergleichenden detaillierten Planung unterzogen würden. Der Vorstand hat sich für die verstärkte Kooperation mit den Initiativen von Stetten und Immenstaad ausgesprochen. „Gerade jetzt“, sagte Saible, „ist die Solidarität der Seegemeinden gefragt, die sich für die Realisierung der ehemaligen linienbestimmten 7.5 Variante, jetzt neu benannt als Lösungsansatz C 1.1, in einer leistungsfähigen vierspurigen Bauweise einsetzen“. Nächster Schritt ist eine Stellungnahme des Bündnisses zur Trassenauswahl an das RP.