Die Aktion war Teil einer bundesweiten Maßnahme mit über 2000 eingesetzten Beamten. Im Fokus des Zolls standen die Aufdeckung von Schwarzarbeit, illegaler Ausländerbeschäftigung sowie Scheinselbstständigkeit und die Unterschreitung des Mindestlohns, der derzeit bei 9,60 Euro liegt.

In vier Fällen bestand laut Mitteilung des Hauptzollamt Ulm der Verdacht auf Schwarzarbeit, in zwei Fällen auf illegale Beschäftigung. Des Weiteren gab es 13 sogenannte Meldepflichtverstöße (unterlassende Meldung bei der Sozialversicherung), einen Verdacht auf Mindestlohnunterschreitung sowie einen Verdacht auf Leistungsbetrug. Die Zöllner erhoben zahlreiche Daten zur Fortführung sogenannten Geschäftsunterlagenprüfungen bei den Arbeitgebern. Die weiteren Ermittlungen dauern laut Mitteilung an.