Zwei Tage lang kontrollierten die Mitarbeiter zunächst telefonisch, ob die Quarantäne-Pflicht eingehalten wird. 41 von 300 Personen erreichten die Mitarbeiter nach Angaben der Stadt zunächst nicht. „Sie wurden aber bis auf wenige Ausnahmen bei der anschließenden Vor-Ort-Kontrolle durch den Gemeindevollzugsdienst zu Hause angetroffen“, schreibt die Stadtverwaltung in einem Pressetext.

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Bei der Kontrollaktion wurden insgesamt acht Verstöße festgestellt, bei denen die Personen nicht daheim angetroffen wurden. Darunter waren nach Angaben der Stadt auch drei positiv getestete Personen. „Eine dieser Personen ist inzwischen wieder aus der Quarantäne entlassen. Weitere zwei Personen konnten an der angegebenen Adresse nicht ermittelt werden.“

Bußgeld von bis zu 3000 Euro

Hier werde vonseiten des Amts für Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung nachgeforscht. Denjenigen, die gegen die Quarantäne-Anordnung verstoßen haben, droht nun ein Bußgeld von bis zu 3000 Euro, der Regelsatz belaufe sich hier auf 200 Euro.

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Für die Kontrollen waren im Amt für Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung drei Mitarbeiter insgesamt rund 14 Stunden im Einsatz. Der Gemeindevollzugsdienst war zusätzlich mit fünf Mitarbeitern insgesamt 16,5 Stunden für die Vor-Ort-Kontrollen im Einsatz. „Es ist völlig unverantwortlich, wenn die Quarantäne nicht eingehalten wird. Hier geht es nicht um ein Kavaliersdelikt, sondern um die Gesundheit und das Leben der Mitmenschen“, sagt Hans-Jörg Schraitle.