Gegenüber einer 88-Jährigen gab sich ein Anrufer laut Polizeibericht als Angehöriger aus, der sich aktuell in einer Notlage befände. Eine 79-Jährige ließ sich dazu überreden, Geld und Schmuck an einen vermeintlichen Polizeibeamten auszuhändigen. Beide Fälle ereigneten sich am Mittwoch und am Donnerstag im Stadtgebiet von Friedrichshafen.

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Weitere Angerufene erkannten die Betrugsabsichten rechtzeitig

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei haben die Betrüger am Mittwoch und Donnerstag im Bereich des Polizeireviers Friedrichshafen noch weitere potenzielle Opfer angerufen, um mit dem Enkel-Trick oder als „falsche Polizeibeamte“ an Vermögenswerte heranzukommen. In diesen Fällen erkannten die Angerufenen jedoch die Betrugsabsichten und gingen nicht auf die Forderungen der Anrufer ein.

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Informationen zu beiden Varianten des sogenannten Callcenter-Betrugs sind auf den Seiten der Polizeilichen Kriminalprävention unter www.polizei-beratung.de zusammengestellt. „Wichtig in diesem Zusammenhang ist, im Familien- und Bekanntenkreis insbesondere ältere Mitmenschen über die perfiden Vorgehensweisen der Betrüger aufzuklären“, teilt die Polizei mit. Nur das Wissen um die Betrugsmaschen könne wirksam vor finanziellem Schaden schützen.

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