Die Häfler Jugendlichen haben eine neue Vertretung: 15 Jugendliche sind in das neue Jugendparlament der Stadt gewählt. Sie werden sich ab dem kommenden Jahr für die Belange von Kindern und Jugendlichen in Verwaltung, Gemeinderat und Ausschüssen einsetzen. Dafür hat das Jugendparlament als kommunalpolitisches Gremium Anhörungs-, Antrags- und Rederecht und ist in allen Sitzungen des Gemeinderates und dessen Ausschüssen präsent.

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Das sind die Mitglieder des neuen Jugendparlaments

In das künftige Jugendparlament wurden fünf Schülerinnen und zehn Schüler gewählt: Hannah Joy Brüwer (Bodenseeschule), Cornelius Kuhlmann (Droste-Hülshoff-Schule), Niko Mikic und Timo Steur (Gemeinschaftsschule Schreienesch), Raphael Finkbeiner und Vera Yilmaz (Graf-Soden-Gemeinschaftsschule), Valentin Lauria und Moritz Schreyögg (Graf-Zeppelin-Gymnasium), Darko Maletic und Emre Yilmaz (Karl-Maybach-Gymnasium), Ahsen Isiktas und Orcun Sagir (Mädchen- und Jungenrealschule St. Elisabeth), Lésane Schäfer (SIS Swiss International School) sowie Leon Sailer und Jan Weber (Tannenhagschule).

29 Jugendliche hatten sich um ein Mandat beworben

Zur Wahl in der vergangenen Woche waren alle Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren aufgerufen, die in Friedrichshafen wohnen, zur Schule gehen, studieren oder eine Ausbildung machen. Aus jeder Schule können zwei Vertreter in das Parlament entsandt werden, 29 Jugendliche aus unterschiedlichen Schulen hatten sich um ein Mandat beworben. 1112 Wahlberechtigte beteiligten sich, jeder hatte zwei Stimmen zu vergeben. Die gesammelten Stimmzettel wurden im Rathaus ausgezählt.

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Einige Plätze bleiben unbesetzt

Die Sitze der Schulen, an denen sich keine Kandidaten fanden, bleiben unbesetzt. Auch für die acht Plätze für Jugendliche in Ausbildung, Lehre, Beschäftigung oder Studium kandidierte niemand. An den Schulen, an denen nur ein oder zwei Kandidaten zur Wahl standen, wurden die Mandate direkt vergeben.

Das Wahlergebnis ist auf der Internetseite der Stadt einzusehen. Die gewählten Jugendlichen werden schriftlich von Miriam Knöpfler, Beauftragte für Jugendbeteiligung bei der Stadt, informiert und gefragt, ob sie das Amt antreten wollen. Sollte das nicht der Fall sein, rücken Ersatzkandidaten nach.

Kennenlerntag und konstituierende Sitzung erst im neuen Jahr

Im Januar lädt die Stadt das neue Jugendparlament zu einem Kennenlerntag ein. Mit der konstituierenden Sitzung im Beisein von Oberbürgermeister Andreas Brand am Donnerstag, 3. Februar beginnt die Amtszeit des neuen Gremiums. Das Jugendparlament ist für zwei Jahre gewählt.