In einer ersten Umfrage Mitte November hatten den Angaben zufolge mehr als 700 Bürger aller Altersklassen die E-Scooter-Testphase in Friedrichshafen bewertet. 35 Prozent der Nutzer hätten angegeben, mehrmals monatlich oder täglich mit den Rollern unterwegs zu sein. 22 Prozent erklärten laut Stadt, die Roller als Alternative zum Auto zu nutzen. Die aktuelle Umfrage läuft bis 6. Februar.

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Insgesamt hätten 47 Prozent der Umfrageteilnehmer eine positive Wahrnehmung des E-Scooter-Angebots bescheinigt, 12 Prozent bewerteten es neutral. 44 Prozent wünschten sich laut Stadt ein dauerhaftes Angebot, weitere 15 Prozent unter Vorbehalten. Vier Prozent stünden einem dauerhaften Angebot neutral gegenüber.

Zusätzliche Parkflächen ausgewiesen

Auf Grundlage der Umfrageergebnisse wurden seit Ende November weitere Maßnahmen umgesetzt, informiert die Stadt weiter. So sei das Einsatzgebiet nach Ailingen und Spaltenstein erweitert worden. Die Zahl der E-Scooter sei auf 250 erhöht worden.

Um die Parkplatzsituation zu verbessern, habe man zusätzliche Parkflächen ausgewiesen. Bei Rückgabe an den definierten Parkplätzen gebe es für die Nutzer drei Freiminuten. Am Ende der Mietzeit müsse außerdem über die Vermietungs-App ein Foto des abgestellten E-Scooters gemacht werden. So solle das ordnungsgemäße Parken gefördert und die Behinderung durch verkehrswidrig abgestellte Roller verringert werden. Die Reaktionszeit zur Beseitigung von umgestürzten, beschädigten oder gefährlich positionierten E-Scootern sei zudem von zwölf auf acht Stunden reduziert worden.