Wenig Kontakt, viel Botschaft: Auf dem Buchhornplatz legten die Klimaschützer eigenen Angaben zufolge Plakate und Transparente aus, die die Notwendigkeit von schnellen Aktionen für das Klima verdeutlichen. Ein schwarzer Sarg, auf dem die Erdkugel stand, sollte die Gefahr für das Leben auf der Erde demonstrieren, so Fridays for Future in einem Pressetext.

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In ihrer Rede rief Klimaschützerin Elgin Raupach dazu auf, am 14. März wählen zu gehen. „Denkt an das Klima, wenn ihr wählen geht, und denkt an die künftigen Generationen, die heute noch nicht wählen können“, sagte sie. Auch in der Region finde die Klimakrise längst statt. Geplante Bundesstraßen, Waldrodungen für Straßenbau oder Kiesabbau und ein Regionalplan, der von zu viel Bevölkerungswachstum und zu viel Flächenverbrauch ausgehe – auch hier gebe es genug Gründe für einen Politikwechsel.

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Fridays for Future Bodensee fordert daher Investitionen in den Öffentlichen Personennahverkehr, den vollständigen Erhalt des Weingartenwalds und des Altdorfer Walds und eine klimagerechte Überarbeitung des Regionalplans Bodensee-Oberschwaben. Energiewende, Mobilitätswende, eine angemessene CO2-Bepreisung und Anreize für nachhaltigen Konsum dürften nicht länger aufgeschoben werden.