Vertreter des Bündnisses für Vielfalt, der „Omas gegen Rechts“, des Häfler Ortsverbands von Bündnis 90/Die Grünen und der Jusos Bodenseekreis organisieren am Samstag, 5. Februar unter dem Motto „Mit Solidarität durch die Pandemie“ eine Menschenkette.

Eine Rückkehr zu einem Zustand wie vor der Pandemie ersehnen sich nach Einschätzung der Organisatoren wahrscheinlich alle. Was sie laut eigener Mitteilung mit großer Besorgnis beobachten: Eine anscheinend wachsende Zahl von Menschen verleihe ihrer individuellen Beklemmung dadurch Ausdruck, dass sie sich illegalen Veranstaltungen von „demokratiefeindlichen, gewaltbereiten und gewaltausübenden Kräften“ anschließe.

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All dies geschehe unter dem Label „Freiheit, Grundrechte, Frieden“. Reden, Texte und auch Aktionen heizten dabei aber eine Gewaltspirale an, heißt es weiter. „Eine Gewaltspirale, die die große, bisher meist ruhige Mehrheit in ihrem Bemühen, durch Impfung, Abstand, Maskentragen ihren wissenschaftsbasierten Beitrag zu einem raschen Ende der Pandemie zu leisten, sowie das medizinische am Rande der Erschöpfung arbeitende Personal zusätzlich unter Stress setzt.“ Das verlangsame in fataler Weise den Prozess, das gesellschaftliche Leben insgesamt wieder mit angenehmen Begegnungen ohne Restriktionen zu gestalten.

Treffpunkt zu der Menschenkette mit Maske – den Veranstaltern zufolge bevorzugt FFP2 – und Abstand ist um 11 Uhr am Buchhornplatz, wo Ordner die Teilnehmer laut Mitteilung verteilen, „so dass wir eine möglichst lange Menschenkette bilden und unserem klaren Willen zu einem solidarischen Umgang mit der Pandemie und ihren Auswirkungen ein Gesicht verleihen.“