Der Schwimmer fiel der Bootsstreife um 18.40 Uhr mitten auf dem Bodensee auf. Der Mann, der mit angehängtem SUP-Board unterwegs war, befand bereits vier Kilometer von Friedrichshafen entfernt. Laut Polizeibericht wollte er bis Romanshorn schwimmen und von dort aus auf dem Board wieder zurück nach Friedrichshafen paddeln.

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Kurz darauf wurde nach Polizeiangaben eine Sturmwarnung für den Bodensee ausgelöst, später wurden Windstärken bis elf Beaufort und bis zu zwei Meter hohe Wellen gemessen. Mit Einsetzen des Sturms hätte sich der Mann noch mitten auf dem Bodensee und damit in höchster Lebensgefahr befunden, heißt es weiter. Rettungsmittel hatte der 34-Jährige nicht bei sich und laut Polizei fehlte auch jegliches Gefahrenbewusstsein. Die Wasserschutzpolizei untersagte dem Mann sein Vorhaben und brachte ihn wieder zurück zum Startpunkt.

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Die Wasserschutzpolizei Friedrichshafen verweist in diesem Zusammenhang nochmals auf die möglichen Gefahren des Bodensees, insbesondere bei drohenden Unwettern oder Wetterlagen. Außerdem sei es zwingend notwendig, sich vor einem solchen Vorhaben – auch als geübter Schwimmer – über die vorgeschriebenen Rettungsmittel zu informieren und diese auch mitzuführen.