Aktuell fahren die Katamarane zwischen Friedrichshafen und Konstanz nur von Montag bis Freitag und pro Richtung vier Mal täglich. Ab Montag, 11. Mai werden sie werktags im Zwei-Stunden-Takt unterwegs sein. Und nach Angaben der Reederei werden auch an den Samstagen wieder Fahrten angeboten. Damit werde auf die Lockerungen bei den Corona-Vorschriften reagiert. „Mit der Öffnung der Läden und dem Beginn des Unterrichts steigen die Fahrgastzahlen“, so Christoph Witte, einer der beiden Geschäftsführer der Katamaran-Reederei. „Schüler, Studenten aber auch Lehrer und Teilzeitkräfte fragen wieder Verbindungen untertags nach.“

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Dennoch sei und bleibe es ein Zugeständnis an die Pendler, heißt es in dem Pressetext weiter. Denn auch wenn die Fahrgastzahlen wieder steigen, so rechtfertigt ein Tag mit derzeit 100 Fahrgästen keine Rückkehr zum regulären Fahrplan, so Wittes Geschäftsführungskollege Norbert Schültke. Der Samstagsfahrplan ab 16. Mai sei ein Versuch, um zu testen, wie hoch der Bedarf am Wochenende ist. Mit der schrittweisen Wiederöffnung von Handel, Gastronomie und Museen rechnet man bei der Reederei mit einer langsamen Steigerung der Nachfrage.

Pro Überfahrt dürfen maximal 70 Fahrgäste an Bord

Wie auch in anderen öffentlichen Verkehrsmitteln gilt auf den Katamaranen Maskenpflicht, heißt es weiter. „Fahrgäste ohne Maske nehmen wir nicht mit“, so Schültke. Das gelte gemäß der Gesetzgebung für Erwachsene und Kinder ab sieben Jahren. Außerdem werde die zulässige Fahrgastzahl pro Überfahrt auf 70 Personen begrenzt. „Den Mindestabstand von 1,5 Metern können wir nur bei einer begrenzten Anzahl an Fahrgästen auch tatsächlich gewährleisten“, erklärt Christoph Witte.

Der Katamaran werde weiterhin täglich intensiv gereinigt und mittels einer Vernebelungsmaschine desinfiziert. Die Schiffsführer kontrollieren die Fahrscheine auf Sicht.

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