Musste der Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr coronabedingt noch ausfallen, plant die Stadt Friedrichshafen dieses Jahr die Bodensee-Weihnacht auf Grundlage der vom Land Baden-Württemberg bekanntgegebenen Rahmenbedingungen fest ein. In diesen Tagen bekommen die Marktbeschicker ihre Zusagen. „Wir sind selbst voller Vorfreude und setzen alles daran, unseren Besucherinnen und Besuchern wieder eine wunderbare Bodensee-Weihnacht in der Häfler Innenstadt zur präsentieren“, wird Oberbürgermeister Andreas Brand in einer Mitteilung der Stadt zitiert. „Zur Vorweihnachtszeit gehören Weihnachtsmarkt, Glühwein, Punsch, Lebkuchen und Kunsthandwerk einfach dazu.“

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Der Besuch soll trotz einiger Regeln reichlich Weihnachtsstimmung aufkommen lassen: Wer nur durch die Budengassen auf dem Buchhornplatz schlendern und das eine oder andere Geschenk kaufen will, der muss nach Angaben der Stadtverwaltung außer der Maskenpflicht nichts weiter beachten. Aber auch wer im Freundeskreis seinen Glühwein trinken will und von den Leckereien probieren möchte, soll nicht zu kurz kommen. Für den dafür nötigen 3G-Nachweis will die Stadt auf die vom Land angekündigte Bändellösung setzen: An mehreren über den Markt verteilten Stationen werden die Armbänder an Geimpfte, Genesene oder Getestete auf Nachweis ausgegeben.

Die Bändel dienen den Wirten als sichtbares Zeichen, dass der Gast die Gemütlichkeit der Unterstände und die Speisen und Getränke vor Ort genießen kann. Geimpfte und Genesene können dabei ihre Bänder auch dranlassen und müssen sich so nicht jeden Tag einen neuen Bändel holen. Außerdem wird es – falls es bis dahin keine geänderten Vorgaben des Landes gibt – eine Kontaktdatenerhebung geben. Neben 13 Gastronomie-Ständen inklusive Weihnachtspyramide, gibt es sieben Stände mit allerlei Süßem, 34 Händler, drei Hütten für wechselnde Beschicker, zwei Kinderkarusselle – und natürlich einen großer Weihnachtsbaum und die Krippe mit echten Schafen.

Dieses Mal kein Bühnenprogramm

Auf ein Bühnenprogramm wird dieses Mal verzichtet, da die Stadt nicht Teile des Weihnachtsmarktes einzäunen und zum festen Veranstaltungsgelände machen will. Zum Eröffnungstag am Freitag, 26. November öffnen zahlreiche Geschäfte in der Innenstadt extra bis 20 Uhr. Und wie sonst auch, wird es wieder die Eisbahn auf dem Romanshorner Platz geben: Sie soll bereits am 12. November und bis zum 9. Januar öffnen und für reichlich Schlittschuh-Spaß sorgen. Die vom Stadtmarketing ausgerichtete Stadtmeisterschaft im Eisstockschießen ist jedenfalls bereits ausgebucht: 40 Teams haben sich angemeldet.

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Sollte sich die Lage kurzfristig ändern und müsste die Corona-Alarmstufe ausgerufen werden, so könnte mit dem Konzept nach aktuellem Stand auch darauf reagiert werden.