Eröffnet wurde die Ausstellung von Ines Weber, Leiterin des Amtes für Soziales, Familie und Jugend, und Stadtarchivar Jürgen Oellers. Zur Eröffnung wurde der Film „Wir sind jetzt hier – Geschichten über das Ankommen in Deutschland“ vorgestellt. Sieben junge Männer erzählen darin vom Ankommen in Deutschland – von lustigen und beglückenden Momenten und von Momenten tiefster Verzweiflung, von ihren Ängsten und wie sie mit ihnen umgegangen sind.

In der Ausstellung berichten Menschen mit Zuwanderungsgeschichte über ihre Erfahrungen und Erlebnisse und stellen einen Teil ihrer persönlichen Geschichte vor, heißt es in der Mitteilung weiter. Ziel der Ausstellung sei es, das Selbstverständnis als eine Einwanderungsgesellschaft zu fördern. Die eingereichten Gegenstände und Geschichten sollen veranschaulichen, warum und wie Migration entsteht und was ihre Auswirkungen sein können.

Menschen erzählen ihre Geschichte

Die Interkulturelle Ausstellung setzt laut Stadt ein Zeichen für gesellschaftliche Vielfalt und will sich dadurch gegen Diskriminierung, Benachteiligung und Vorurteile positionieren. Durch die Geschichten und die Gegenstände, die zu sehen sind, sollen die Besucher nicht nur einen Einblick in das Leben der Menschen in unserer Region, sondern auch in vergangene, aktuelle und zukünftige Themen der Migration und Integration erhalten. Zu sehen seien Textbeiträge zu Objekten aus Lettland, Serbien/Kroatien, Polen, Moldau, Spanien, Russland, Türkei, Kirgistan, Indien, Peru und weiteren Ländern.

Auch jetzt können noch Interessierte Leihgaben zur Ausstellung beisteuern, informiert die Stadt. Kontakt per E-Mail an e.waibel@friedrichshafen.de oder j.oellers@friedrichshafen.de oder telefonisch unter 0 75 41/20 91 50 .

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Stadtarchivs von Dienstag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und zusätzlich mittwochs von 13 bis 17 Uhr und donnerstags von 13 bis 18 Uhr besichtigt werden. Zum Besuch der Ausstellung gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

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