Der Gemeinderat stimmte am Montag dem Vorschlag der Stadtverwaltung zu, wieder Grundschulbezirke einzuführen. Für Eltern von Grundschulkindern bedeutet das, dass eine freie Wahl der Grundschule nicht mehr möglich ist.

Bisher wählten rund 22 Prozent der Eltern Schulen außerhalb des einstigen Schulbezirks für ihre Kinder aus. Zu diesem Ergebnis kam das Schulentwicklungsgutachten „Biregio“ im Juni 2019. Vor allem die Ludwig-Dürr-Schule und die Albert-Merglen-Schule waren von der Entwicklung betroffen.

Bild: Schönlein, Ute
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Ausnahmen in bestimmten Fällen möglich

Die Stadtverwaltung argumentiert, dass die neue Regelung nötig sei, um „einen effizienten Einsatz von Lehrkräften und eine gleichmäßige Auslastung vorhandener Schulräume zu gewährleisten“, wie es in der Sitzungsvorlage heißt. Auch die Schulleiter haben diesen Schulbezirken bereits zugestimmt.

Die neue Regelung soll nun verbindlich festgelegt und spätestens zum Beginn des Schuljahres 2021/2022 eingeführt werden. Ausnahmen davon gibt es für Grundschulkinder, die eine Gemeinschaftsschule oder eine Schule in freier Trägerschaft besuchen wollen. Dazu muss das Schulamt allerdings die Genehmigung erteilen.

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