„Wer drin ist, hat das Museum praktisch für sich“

Bild: Zeppelin Museum Friedrichshafen

Claudia Emmert, Direktorin des Zeppelin Museums Friedrichshafen: „Das Zeppelin Museum steht bereit! Wir freuen uns riesig darauf, endlich wieder Besucher begrüßen zu dürfen. Wenn auch nur dosiert: Alle 15 Minuten dürfen 20 Personen ins Haus. Diejenigen, die drin sind, haben das Museum praktisch für sich. Es gibt auch keine zeitliche Beschränkung. Ein großartiges Erlebnis! Wer uns besuchen möchte, braucht nur einen negativen Corona-Test, der nicht älter ist als 24 Stunden, die Luca-App oder den Luca-Schlüsselanhänger, den wir direkt vor Ort verkaufen. Testen lassen kann man sich auch gleich bei uns um die Ecke, kostenlos und schnell. Nun können alle, die so lange auf Kultur verzichten mussten, das Haus noch einmal neu für sich entdecken. Darauf freue ich mich!“

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„Ab dem 25. Juni ist jedes Wochenende voll gebucht“

Bild: Lena Reiner

Claus-Michael Haydt, Geschäftsführer Kulturhaus Caserne gGmbH: „Da geht das Herz auf: Es ist super, dass wir jetzt wieder ans Arbeiten kommen. Es freut mich sehr, es freut mich aber besonders für die Künstler, für die diese Wartezeit mindestens genauso schlimm war wie für uns als Veranstalter. Besonders freut es mich, dass es so jetzt eine Perspektive für September gibt und wir hoffentlich unser 25- beziehungsweise 26-jähriges Jubiläum groß feiern können; mit dem ganzen Line-up. Jetzt direkt legen wir noch nicht los; unsere Termine brauchen alle ein bisschen Vorlauf, allein in der Bewerbung. Ab dem 25. Juni geht es bei uns dann los und ab dann ist auch wirklich jedes Wochenende voll gebucht. Wir werden das Hygienekonzept vom letzten Jahr neu aufleben lassen und um die aktuellen Maßnahmen ergänzen, wie etwa das Vorlegen eines negativen Schnelltests.“

„Hauptsache, wir dürfen und können wieder Zirkus machen“

Bild: Lena Reiner

Andrea Sprenger, Leiterin der Zirkus-Akademie: „Ich habe schon eine Rundmail an die Kids losgeschickt und ihnen gesagt, dass wir wahrscheinlich nach den Pfingstferien wieder loslegen können. Ich werde gerade von E-Mails bombardiert von Eltern, da es jetzt die Idee gibt, dass es bald wieder losgehen könnte. Die scharren alle mit den Hufen. Ich kläre zurzeit ab, ob ich vielleicht schon ein kleines Ferienprogramm kurzfristig auf die Beine stellen kann: In der zweiten Hälfte der Pfingstferien würde das dann schon losgehen. Da muss ich derzeit schauen, wie das geht. Wir machen viel draußen und erstmal nichts mit großen Auftritten. Hauptsache, wir dürfen wieder und können wieder Zirkus machen. Ich hoffe nur, dass die indische Mutante uns da keinen Strich durch die Rechnung macht und die Werte so niedrig bleiben.“

„Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen“

Bild: Felix Kästle/Stadt Friedrichshafen

Christine Kirchner, Betriebsleiterin Frei- und Seebad Fischbach: „Ich und mein gesamtes Team freuen uns, dass wir öffnen dürfen und wieder Leben in das Bad einzieht. In den letzten Wochen haben wir uns auf den Beginn der Saison vorbereitet, ohne zu wissen, wann es wirklich losgeht. Deshalb sind wir jetzt erleichtert, dass die Inzidenzen so gesunken sind, dass wir öffnen dürfen und unseren Besuchern ein wenig Normalität in ihren Alltag bringen können. Toll ist auch, dass unser Gastrobetrieb öffnen darf. Natürlich ist es wichtig, dass wir diese Freiheiten nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Deshalb hoffe ich, dass sich die Besucher an die geltenden Beschränkungen mit Maske und Abstand halten. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen und sich die Sonne ein wenig zeigen. Wir sind gerüstet und können loslegen.“

„Wir können den Kindern viel in der Krise bieten“

Bild: Stadt Friedrichshafen

Friederike Lutz, Leiterin des Schulmuseums Friedrichshafen: „Wir sind bereit. Nachdem das Schulmuseum fast ein halbes Jahr geschlossen war, freue ich mich wieder auf Leben im Haus, auf Begegnungen mit Besuchern und meinem Team, das zum großen Teil in den Testzentren ausgeholfen hat. Vor allem aber freue ich mich, dass Schulklassen kommen können. Bei unseren Besuchen in den Schulen vor Weihnachten, Online-Führungen in den Klassenzimmern oder auch im Homeschooling ist uns aufgefallen, wie viel wir den Kindern gerade in der Krise bieten können. Es hat mich berührt, wie dankbar die Lehrerinnen und Lehrer für das Angebot waren und mit wie viel Aufmerksamkeit und Spaß die Schülerinnen und Schüler die Online-Führungen verfolgten. Das zeigt: Schule und Schulmuseum gehören einfach zusammen.“

„Endlich geht es wieder hoch hinaus“

Bild: Lena Reiner

Sonja Benkhard, Geschäftsführerin der Abenteuerparks Immenstaad und Kressbronn: „Ja, wir werden am Wochenende öffnen. Wir werden hier eine offizielle Teststation einrichten, um unseren Gästen einen Test anbieten zu können. Ob wir das bis Samstag schaffen, wissen wir noch nicht, aber es ist alles in Arbeit. Die Parks sind soweit hergerichtet zum Klettern, so dass es endlich wieder hoch hinaus geht! Wir haben ausreichend Platz in Immenstaad 1,8 Hektar und in Kressbronn 1,6 Hektar, so dass wir mehr Personen reinlassen dürften, als wir können. Mit 350 Gurten sind wir in Immenstaad komplett ausgelastet, da haben wir immer noch mehr als 50 Quadratmeter pro Person zur Verfügung, in Kressbronn bleiben bei voller Auslastung jedem Gast mehr als 100 Quadratmeter. Wir freuen uns, dass es endlich wieder losgeht, auch wenn keiner die Verordnung versteht. Wir hoffen auch, dass auch noch das Wetter mitspielt und freuen uns auf unsere ersten Gäste. Wir warten immer noch auf unser Urteil. Wir möchten weiterhin in die Sportstättenverordnung, da wir der Meinung sind hier eine Outdoorsportanlage für Groß und Klein zu sein.“

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„Das Telefon steht nicht still“

Bild: Lena Reiner

Lars Reufsteck, Geschäftsführer der R & A Restaurant GmbH & Co. KG: „Wir sind sehr überrascht, dass die Werte plötzlich so schnell sinken können. Jedoch freuen wir uns sehr, endlich eine Perspektive zu sehen, Samstag wieder öffnen zu dürfen. Unsere gesamte Mannschaft freut sich, alle wieder zu sehen und vor allem unsere Gäste wieder begrüßen zu können. Es kommt wieder ein Stück Normalität in unser Leben zurück. Wir öffnen unser Restaurant, in dem wir in der letzten Zeit ein Abholangebot etabliert haben, die Buchhorner Stuben, und den Pavillon am See direkt am Samstag. Für unser Hotel, den Buchhorner Hof, in dem wir in den letzten Monaten nur Geschäftsreisende begrüßen durften, gibt es jetzt schon viele Reservierungen für touristische Übernachtungen, die dann auch wieder erlaubt sein werden; und das Telefon steht nicht still.“

„Ich freue mich über alles, was wieder aufmacht“

Bild: Andrea Fritz

Gisela Zimmer, Rentnerin aus Friedrichshafen: „Ich freu mich, wenn man draußen sitzen kann und sich alles wieder belebt. Auch darauf, dass man einen Spaziergang machen und dann wieder spontan irgendwo einen Kaffee trinken kann. Mein Mann und ich, wir haben am Sonntag die zweite Impfung und dann geht das bald wieder ohne Test. Ich freue mich über alles, was wieder aufmacht und ich hoffe auch, dass die Schule bald wieder anfängt. Wir haben zwei Enkelkinder und wir sehen ja, wie schlimm das für sie ist. Wir haben es ja eigentlich noch am besten, können spazieren gehen, auch wenn ich es vermisse, ins Konzert zu gehen oder ins Theater. Aber die Jungen und die Berufstätigen, die trifft es doch viel schlimmer.“

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„Wir werden auf jeden Fall öffnen“

Bild: Andrea Fritz

Britta Steib-Kreft, Inhaberin vom Miniatur-Golf-Platz an der Uferpromenade: „Ich freu mich so, dass wir jetzt wieder aufmachen dürfen, dass das Absperrband wegkommt und dass der neue Biergarten so richtig in Betrieb gehen kann. Es ist mir egal, mit welchen Auflagen, Hauptsache ich kann loslegen. Wir haben die Bahnen saniert, damit alles wieder schön eben und glatt ist, eigentlich wie neu und wir haben jetzt, Gott sei Dank, endlich ein eigenes WC und ein Kühlhaus für die Getränke. Meine Familie, mein Personal und ich, wir sind alle voll motiviert und wir werden auf jeden Fall öffnen, egal wie das Wetter wird. Wenn es regnet, dann können wir ja die Sonnenschirme aufspannen.“

„Es wird Zeit für einen richtig arbeitsreichen Sommer“

Bild: Andrea Fritz

Kai Benter, Mitarbeiter im Bootsverleih Marc Fluck: „Ich freu‘ mich, dass die Saison jetzt endlich wieder losgeht, dass wir wieder rauskommen, vor allem wieder mit Menschen in Kontakt kommen und dass ich wieder arbeiten darf. Ich arbeite hier schon seit 13 Jahren. Angefangen hat es mit einem Schülerjob und diese Arbeit macht mir noch immer sehr viel Spaß. Vermutlich wird es am Samstag aber noch nix, wegen dem Wetter. Wir haben eine starke Windvorhersage und dann dürfen wir leider nicht aufmachen. Geplant ist es, vorbereitet sind wir auch und motiviert auf jeden Fall. Es wird mal wieder Zeit für einen richtig arbeitsreichen Sommer.“

„Die Gaststube und der ganze Hof sind schon gestuhlt“

Bild: Corinna Raupach

Stefan Siebenhaller, Reblandhof in Kippenhausen: „Wir öffnen unsere Besenwirtschaft am Samstag und freuen sehr, dass es wieder los geht. Wir machen von 17 bis 21 Uhr auf. Die Gaststube und der ganze Hof sind schon gestuhlt, mit größtmöglichen Abständen. Die Getränke sind geliefert, wir bereiten gerade Gemüseröstis, Krautkrapfen und Besensülze vor. Die Mitarbeiter bekommen noch eine Hygieneschulung. Die ersten Reservierungen sind auch schon eingegangen, die Leute freuen sich auch schon darauf. Meine Mutter, meine Frau und meine Tochter haben die Schulung für die Testung gemacht. Wir werden draußen ein kleines Zelt aufstellen und dort unsere eigene Schnellteststation aufbauen. Da können wir dann testen, falls jemand ohne Test kommt. Auch unsere Ferienwohnungen sind ab Samstag ausgebucht.“

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„Einfach toll, dass Menschen wieder ins Medienhaus kommen dürfen“

Sabine Giebeler, Leiterin des Medienhauses am See: „Ich freue mich, dass wir das Medienhaus nach fünf Monaten wieder öffnen können. Auch in dieser Zeit mussten unsere Kundinnen und Kunden nicht auf aktuelle Literatur und Medien verzichten. Mit einem umfangreichen digitalen Angebot konnten wir die Schließzeit überbrücken. Es ist aber einfach toll, dass die Menschen jetzt wieder ins Medienhaus kommen können. Denn gerade der persönliche Kontakt zu den Besucherinnen und Besuchern ist für mich und das gesamte Team wichtig. Wie groß das Bedürfnis der Leser nach aktuellen Medien war, wird darin deutlich, dass wir monatlich rund 8000 Medien online verliehen haben. Und auch der Abholservice ‚Click & Collect ‚ wurde gut angenommen. Dies alles ersetzt jedoch nicht den persönlichen Besuch im Medienhaus und das Stöbern in den Regalen. Umso mehr freuen wir uns, endlich – wenn auch unter bestimmten Einschränkungen – wieder zu öffnen und für unsere Kundschaft da sein zu dürfen.“