Wenn das Prinzenpaar mit dem Traktor vorfährt

Die Rösser sind aus Sicherheitsgründen daheim geblieben, stattdessen wurde die Immenstaader Prinzenkutsche in diesem Jahr von einem schnittigen Traktor gezogen.
Die Rösser sind aus Sicherheitsgründen daheim geblieben, stattdessen wurde die Immenstaader Prinzenkutsche in diesem Jahr von einem schnittigen Traktor gezogen. | Bild: Andrea Fritz

Das gab‘s noch nie: Beim Narrensprung in Friedrichshafen durften 2020 zum ersten Mal keine Rösser am Umzug teilnehmen. So hatte es die Stadt verfügt – aus Sicherheitsgründen. Von 41 Zünften, die beim Umzug dabei waren, traf es aber nur eine, und zwar die Hennenschlitter.

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Die Immenstaader Nachbarzunft machte aus der Anordnung aber keine große Nummer und schickte das Prinzenpaar trotzdem in ihrer Kutsche auf die Strecke – gezogen von einem prächtig geschmückten Traktor.

Ein Herz für geschundene Hühner

Nic Dilger rettet Hühner, die nach einem kurzen Leben auf der Hühnerfarm sonst aussortiert und getötet werden.
Nic Dilger rettet Hühner, die nach einem kurzen Leben auf der Hühnerfarm sonst aussortiert und getötet werden. | Bild: Claudia Wörner

Nic Dilger hat ein Herz für Hühner. Schon mehrfach hat der 17-Jährige aus Tettnang Hühner aufgenommen, die der Verein „Rettet das Huhn“ zu Hunderten aus Farmen herausholt. Sonst würden sie zu Brühwürfeln verarbeitet werden.

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Weit über 100 Hühner und zwei Gockel leben inzwischen auf Nic Dilgers Hühnerhof, der alles bietet, was Hühner in artgerechter Haltung brauchen. Hier können sich die Tiere frei bewegen, scharren oder ein Sandbad nehmen.

Eine Brücke nur für Fledermäuse

Wer soll denn über diese Brücke hinüber? Was wie eine Fehlkonstruktion ausschaut, ist eine „Überbrückungshilfe“ über die neue B 31 für Fledermäuse.
Wer soll denn über diese Brücke hinüber? Was wie eine Fehlkonstruktion ausschaut, ist eine „Überbrückungshilfe“ über die neue B 31 für Fledermäuse. | Bild: Julia Blust

Von Weitem sieht sie ganz normal aus, die Brücke, die sich nördlich von Fischbach über die neue Bundesstraße spannt. Aber sie hat keinen Auf- oder Abgang, sondern endet quasi im Nichts.

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1,6 Millionen Euro kostete die sogenannte „Fledermausüberflughilfe“, mit deren Hilfe streng geschützte Arten wie Großes Langohr oder Zwergfledermaus dank ihrer Echoortung gefahrlos die neue B 31 überqueren können.

Warum die Immenstaader Wehr das Löschfahrzeug komplett leergeräumt hat

Eine etwas ungewöhnliche Bestandsaufnahme der Immenstaader Feuerwehr.
Eine etwas ungewöhnliche Bestandsaufnahme der Immenstaader Feuerwehr. | Bild: Mona Lippisch

„Es ist eine ganz lustige Idee und wir haben – glaube ich – noch nie das ganze Löschfahrzeug ausgeräumt.“ So begründete Jan Kießling den Entschluss der Kameraden der Immenstaader Wehr, an der Tetris-Challenge teilzunehmen, die die Kantonspolizei in Zürich in die Welt gesetzt hatte.

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Etwa eine Stunde dauerte es, bis neun Feuerwehrleute das komplette Löschfahrzeug leer geräumt hatten. Aus Mensch und Material entstand das ungewöhnliche Bild, das auf der Drehleiter aus etwa 20 Metern geschossen wurde.

Mehr als nur eine schnöde Nummer

Alles nur Werkseinstellung? Nein. Wer in der Häfler Innenstadt gelegentlich auf die Namen der WLAN-Netze in der Umgebung schaut, findet da auch kreative Router-Kennungen.
Alles nur Werkseinstellung? Nein. Wer in der Häfler Innenstadt gelegentlich auf die Namen der WLAN-Netze in der Umgebung schaut, findet da auch kreative Router-Kennungen. | Bild: Montage: Sara Düll

WLAN123456 oder so? Das voreingestellte Nummernspiel im heimischen Router ist vielen Nutzern dann doch zu dröge. Im September hat sich die Lokalredaktion deshalb mal genauer angeschaut, welche kreativen Namen sich die Häfler für ihr hauseigenes Netz haben einfallen lassen.

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Und siehe da: Mancher WLAN-Name verrät nicht nur Einfallsreichtum, sondern lässt zuweilen auch Vorlieben oder Abneigungen erahnen.

Unglaublich, aber wahr: „Volldepp“ ist strafbar

So sah die Menschenkette für das Grundgesetz in Corona-Zeiten aus. Einstehen für die Grundrechte: Ein Eriskircher Rentner interpretierte die Demo falsch – mit dramatischen Folgen für ihn.
So sah die Menschenkette für das Grundgesetz in Corona-Zeiten aus. Einstehen für die Grundrechte: Ein Eriskircher Rentner interpretierte die Demo falsch – mit dramatischen Folgen für ihn. | Bild: Andrea Fritz

Damit hatte ein Rentner aus Eriskirch nicht gerechnet. Er wurde im Dezember vom Amtsgericht Tettnang zu einer Geldstrafe von 300 Euro verurteilt, weil er bei einer vermeintlichen Demonstration von Corona-Leugnern einer Polizistin gegenüber von „Volldeppen“ sprach. Einen Strafbefehl von 450 Euro wollte er nicht akzeptieren, weshalb es zur Verhandlung kam.

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Die Bezeichnung sei eine Beleidigung, keine Meinungsäußerung, befanden Richter und Staatsanwältin, auch wenn er niemanden konkret so angesprochen hat. Viele SÜDKURIER-Leser äußerten im Nachgang ihr Unverständnis, dass der Mann so zum Straftäter gemacht wurde.

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