Unter der Trägerschaft von Diakonie Oberschwaben-Allgäu-Bodensee und dem katholischen Verband „In Via“ Rottenburg-Stuttgart ist die Bahnhofsmission vor Kurzem mit zahlreichen Gästen und Festrednern wiedereröffnet worden.

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„Wir wollen hier Menschen aus allen Schichten mit all ihren Problemen willkommen heißen“, sagte Leiter Gerd Gunßer von der Diakonie Oberschwaben-Allgäu-Bodensee. Dabei sei die Bahnhofsmission ein wichtiger Außenposten der Kirchen an einem bewegten Ort. Diakonie-Geschäftsführer Ralf Brennecke nannte Beispiele, für wen die Bahnhofsmission da sei: „Da gibt es das neunjährige Mädchen, das mit dem Zug seine Oma besuchen will, die ältere Dame, die ihr Herz ausschütten möchte und etwas auffälligere Menschen, die hier Anschluss und Würde finden.“

Ilona Rauschopf vom Vorstand von „In Via“ sprach von einem Ort, der offen für alle sei und an dem Menschlichkeit gelebt werde. „Sie in ihren blauen Westen sind die Engel am Bahnhof“, dankte sie den Ehrenamtlichen.

Das Konzept der Bahnhofsmission: unkompliziert helfen

Glückwünsche zur Wiedereröffnung gab es vom katholischen Dekan Bernd Herbinger und dem evangelischen Co-Dekan Reimar Krauß. „Die Bahnhofsmission steht dafür, dass niemand verloren geht“, sagte Herbinger. Man habe gemerkt, dass ein Träger allein nicht reiche. „Die große Lösung wird zum guten Gelingen beitragen.“

Bürgermeister Andreas Köster betonte die aktuelle Wichtigkeit guter Nachrichten. Ihn freue, dass der städtische Kultur- und Sozialausschuss einem jährlichen Zuschuss von maximal 30 000 Euro für die Bahnhofsmission zugestimmt habe.

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Vor allem freuen sich aber die Gäste der Bahnhofsmission, die jetzt wieder eine Anlaufstelle haben. „Für viele sind wir eine Heimat und wir helfen auf unkomplizierte Art und Weise“, sagte die Ehrenamtliche Ulrike Mangold. Auch sie sei froh, dass es an Gleis 1 endlich wieder losgehe und sie ihre Arbeit mit Herzblut machen könne.