Kassenärztliche Vereinigung, Landratsamt und Technisches Hilfswerk haben einem Pressetext des Landratsamtes zufolge sofort reagiert und die Öffnungszeiten des Corona-Testzentrums am Bodensee-Airport an die neue Lage angepasst. Damit hatten die Passagiere mit dem Reiseziel Deutschland die Möglichkeit, gleich am Flughafen einen Abstrich machen zu lassen. Die 79 Passagiere seien bereits vor dem Ausstieg per Durchsage über Möglichkeit des Corona-Tests informiert worden. 64 Personen ließen daraufhin einen Rachen-Abstrich machen. Nahezu alle anderen Angekommenen gaben an, in die Schweiz oder nach Österreich weiterzureisen, heißt es weiter.

Im Falle eines positiven Tests werden auch unmittelbare Kontakte im Flugzeug ermittelt

Die Testergebnisse werden dem Landratsamt zufolge am Montag erwartet. Das Gesundheitsamt des Bodenseekreises werde alle Getesteten persönlich über ihr Ergebnis informieren. Gebe es keinen Befund, müssten die Menschen nicht länger zu Hause in Quarantäne bleiben. Sei der Test positiv, beginne das für die jeweilige Wohnortgemeinde zuständige Gesundheitsamt sofort mit dem Kontaktpersonenmanagement. Das Gesundheitsamt Bodenseekreis ermittle, mit wem die Betroffenen im Flugzeug unmittelbaren Kontakt hatten.

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„Uns liegt am Herzen, dass die Rückkehrer aus Risikogebieten schnell Zugang zu einem Test bekommen“, wird Christoph Keckeisen, Leiter des Krisenstabes im Landratsamt Bodenseekreis, in der Mitteilung zitiert. „Es ist für die öffentliche Gesundheit und natürlich auch für jeden Einzelnen wichtig, schnell zu erfahren, ob jemand infektiös ist“, so Keckeisen weiter.

Die nächste Maschine aus Mallorca wird am Montag am Bodensee-Airport Friedrichshafen erwartet.

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