Wo früher einmal ein großes Apfelfeld war, sind seit Anfang 2019 Baukräne und Bagger zu sehen. Acht Häuser mit 77 Mietwohnungen entstehen bis 2022 an der Regenerstraße/Am Fallenbach in Friedrichshafen. Momentan laufen die Arbeiten am Rohbau des ersten Bauabschnitts.

Die Häuser des ersten Bauabschnitts nehmen Gestalt an. Momentan sind die Rohbauarbeiten des Hochbaus im Gange.
Die Häuser des ersten Bauabschnitts nehmen Gestalt an. Momentan sind die Rohbauarbeiten des Hochbaus im Gange. | Bild: Mona Lippisch

„Der Rohbau der Tiefgarage ist seit einer Weile fertig, nun ist der Hochbau an der Reihe“, erklärt Stefan Nachbaur, Geschäftsführer des zuständigen Bauunternehmens Prisma, bei einem Vorort-Termin. Die Rohbauarbeiten des ersten Abschnitts sollen bis voraussichtlich Mitte September fertig sein.

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„Danach werden die Fenster eingesetzt und die Häuser winterfest gemacht. Dann können die Arbeiten für den Innenbau beginnen“, sagt Nachbaur. Im Frühjahr 2021 sollen die Wohnungen des Bauabschnitts bezugsfertig sein.

Etwa 7000 Quadratmeter Wohnraum entstehen

Auf der rund 8500 Quadratmeter großen Grundstücksfläche werden knapp 7000 Quadratmeter Wohnraum geschaffen. Sechs Häuser mit 61 Wohnungen entstehen im ersten Abschnitt. Zwei weitere Häuser mit 16 Wohnungen folgen im zweiten Bauabschnitt. Sieben Gebäude werden mit drei Geschossen gebaut, eines mit vier Stockwerken.

Eine Visualisierung der geplanten Gebäude.
Eine Visualisierung der geplanten Gebäude. | Bild: Architekturbüro Hack

Alle Häuser sollen 2022 fertig sein

Wann genau der zweite Bauabschnitt startet, sei derzeit noch ungewiss. „Zeitnah“, ist sich Stefan Nachbaur aber sicher. Für den zweiten Abschnitt sind etwa 15 Monate Bauzeit eingeplant. Anfang des Jahres 2022 soll das Projekt an der Regenerstraße endgültig fertiggestellt sein.

An dieser Stelle sollen im zweiten Bauabschnitt zwei Häuser entstehen.
An dieser Stelle sollen im zweiten Bauabschnitt zwei Häuser entstehen. | Bild: Mona Lippisch

Momentan liegen die Arbeiten im Zeitplan – auch die Corona-Pandemie hat das Bauvorhaben nicht beeinflusst. „Wir können froh sein, dass wir in den vergangenen Monaten am Rohbau beschäftigt waren. Da konnte der Abstand gut eingehalten werden. Bei Innenarbeiten ist das schon etwas schwieriger“, sagt Nachbaur.

Coronamaßnahmen auf der Baustelle: Dieses Schild soll die Arbeiter an die Regeln erinnern.
Coronamaßnahmen auf der Baustelle: Dieses Schild soll die Arbeiter an die Regeln erinnern. | Bild: Mona Lippisch

Arbeiten im Inneren des Hauses würden mehr Einschränkungen mit sich bringen, da die Anzahl der Menschen in einem Raum in Corona-Zeiten begrenzt sei. Auswirkungen auf die Lieferung von Waren für das Projekt an der Regenerstraße habe es durch Corona ebenfalls nicht gegeben.

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