Mit mehr als 150 verkauften Ständen lief der elfte Nachtflohmarkt der Seegockel aus Sicht des Veranstalters sehr gut. Aus Termingründen war der Flohmarkt an der Uferpromenade in diesem Jahr um eine Woche vorverlegt worden und fand erstmals in den Ferien statt.

Termin in den Ferien kommt gut an

"Das kommt ganz gut an, am Freitag waren mehr Leute hier und sie blieben am Abend auch länger, obwohl kein musikalisches Programm geboten war", so Zunftmeister Oliver Venus. Man könne sich vorstellen, den Termin in Zukunft beizubehalten. Erstmals kamen beim Flohmarkt auch der zunfteigene Wurststand und ein Ausschankwagen zum Einsatz.

Wovon sich Händler trennen und was Käufer erfreut

<strong>Maria-Fernanda und Wolfgang Unger</strong> wollten eigentlich nur die Meersburg sehen, dann sind sie aber zufällig auf dem Nachtflohmarkt der Seegockel am Gemeinschafts-Stand der Caritas und der Sparkassen-Auszubildenden gelandet. "Wir haben die Teller zuhause und jetzt gibt es hier ein ganzes Frühstücksservice dazu", freut sich das Paar. Jetzt müssen sie nur noch sehen, wie sie das Geschirr heil nach Waldshut bringen. "Das sind alles Sachen aus dem Fair-Kaufhaus und Mitarbeiterspenden", erklärt Bereichsdirektor Wolfgang Aich. Der Erlös geht hälftig an Caritas und die Kinderstiftung Bodensee.
Maria-Fernanda und Wolfgang Unger wollten eigentlich nur die Meersburg sehen, dann sind sie aber zufällig auf dem Nachtflohmarkt der Seegockel am Gemeinschafts-Stand der Caritas und der Sparkassen-Auszubildenden gelandet. "Wir haben die Teller zuhause und jetzt gibt es hier ein ganzes Frühstücksservice dazu", freut sich das Paar. Jetzt müssen sie nur noch sehen, wie sie das Geschirr heil nach Waldshut bringen. "Das sind alles Sachen aus dem Fair-Kaufhaus und Mitarbeiterspenden", erklärt Bereichsdirektor Wolfgang Aich. Der Erlös geht hälftig an Caritas und die Kinderstiftung Bodensee. | Bild: Andrea Fritz
<strong>Mary Wild</strong> hat neben nicht mehr benötigten Gläsern und Schälchen beim Nachtflohmarkt in Friedrichshafen auch all das angeboten, was in ihrem großen Garten in Fischbach wächst. Aus Gänseblümchen hat sie Gelee gekocht, das wie Honig schmeckt, und aus Pfefferminze hat sie ein Öl hergestellt, das bei Muskelschmerzen ebenso helfen soll, wie bei Insektenstichen und Kopfschmerz. Ihr Lieblingsprodukt ist das "Wilde-Pflaumen-Gelee", das am Samstag um die Mittagszeit aber bereits vergriffen war. "Ich mache wieder welches, versprochen", sagt sie.
Mary Wild hat neben nicht mehr benötigten Gläsern und Schälchen beim Nachtflohmarkt in Friedrichshafen auch all das angeboten, was in ihrem großen Garten in Fischbach wächst. Aus Gänseblümchen hat sie Gelee gekocht, das wie Honig schmeckt, und aus Pfefferminze hat sie ein Öl hergestellt, das bei Muskelschmerzen ebenso helfen soll, wie bei Insektenstichen und Kopfschmerz. Ihr Lieblingsprodukt ist das "Wilde-Pflaumen-Gelee", das am Samstag um die Mittagszeit aber bereits vergriffen war. "Ich mache wieder welches, versprochen", sagt sie. | Bild: Andrea Fritz
<strong>Margot Bader</strong> aus Villingen hat 35 Geweihe aus dem Nachlass ihres Vaters, einem passionierten Freizeitjäger, mitgebracht. Oft sei er drei Stunden früher aufgestanden, damit er noch vor der Arbeit auf die Pirsch gehen konnte. Jedes der Geweihe ist mit Datum und Ort versehen und auf der Rückseite klemmt ein Teil des Kiefers. Aber wer kauft so etwas? "Manche wollen es als Garderobe benutzen und andere wieder als Schmuckständer. Man kann es aber auch bemalen oder mit Pailletten bekleben", sagt Bader.
Margot Bader aus Villingen hat 35 Geweihe aus dem Nachlass ihres Vaters, einem passionierten Freizeitjäger, mitgebracht. Oft sei er drei Stunden früher aufgestanden, damit er noch vor der Arbeit auf die Pirsch gehen konnte. Jedes der Geweihe ist mit Datum und Ort versehen und auf der Rückseite klemmt ein Teil des Kiefers. Aber wer kauft so etwas? "Manche wollen es als Garderobe benutzen und andere wieder als Schmuckständer. Man kann es aber auch bemalen oder mit Pailletten bekleben", sagt Bader. | Bild: Andrea Fritz
<strong>Robert Malenschek</strong> freut sich über eine alte Schallplatte von Peter Maffay, die er auf dem Flohmarkt gefunden hat. Sobald er zuhause in Feldkirch ist, will er sie anhören, denn er ist sehr gespannt, wie sich der Sänger als Gitarrist schlägt. Malenschek spielt selbst Gitarre und wird genau hinhören. "Wenn sie mir nicht gefällt, gebe ich sie weiter", sagt er.
Robert Malenschek freut sich über eine alte Schallplatte von Peter Maffay, die er auf dem Flohmarkt gefunden hat. Sobald er zuhause in Feldkirch ist, will er sie anhören, denn er ist sehr gespannt, wie sich der Sänger als Gitarrist schlägt. Malenschek spielt selbst Gitarre und wird genau hinhören. "Wenn sie mir nicht gefällt, gebe ich sie weiter", sagt er. | Bild: Andrea Fritz
<strong>Björn Rauensperger</strong> aus Sigmaringendorf hat unter anderem den alten Pappkoffer seiner Eltern angeboten. Die Rückseite zeugt noch immer mit bunten Aufklebern von schönen Urlaubsreisen – etwa nach Heidelberg, Berlin und Avignon.
Björn Rauensperger aus Sigmaringendorf hat unter anderem den alten Pappkoffer seiner Eltern angeboten. Die Rückseite zeugt noch immer mit bunten Aufklebern von schönen Urlaubsreisen – etwa nach Heidelberg, Berlin und Avignon. | Bild: Andrea Fritz