Der Auftakt des neuerlichen Verfahrens war bereits vor zwei Wochen nach wenigen Minuten abgebrochen worden, da sich die Anwältin des 55-jährigen Angeklagten krank gemeldet hatte.

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Eine Ravensburger Schwurgerichtskammer hatte den Angeklagten im Oktober 2018 nach sechs Prozesstagen zu einer Freiheitsstrafe von zwölfeinhalb Jahren verurteilt. Der Mann hatte zugegeben, fünf Babygläschen mit Gift versetzt zu haben, um 11,75 Millionen Euro von fünf Handelsketten zu erpressen. Die Babygläschen hatte der Mann in Supermärkten in Friedrichshafen ausgelegt. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hatte das Urteil jedoch in Teilen aufgehoben.

Verfahren dreht sich um Versuch der besonders schweren räuberischen Erpressung

Wegen versuchten Mordes oder versuchter räuberischer Erpressung mit Todesfolge hätte der geständige Mann nicht verurteilt werden dürfen, so das höchste deutsche Gericht. In dem neuen Verfahren geht es um den Versuch der besonders schweren räuberischen Erpressung. Hierfür liegt der Strafrahmen bei mindestens fünf Jahren Haft.

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