Vertreter des Zeppelin-Konzerns haben an die gemeinnützige Organisation "Home from Home" einen Spendencheck über 113 000 Euro überreicht. Laut Mitteilung aus dem Zeppelin-Konzern setzt sich Home from Hom für eine bessere Zukunft von Waisen, HIV-infizierten und verstoßenen Kindern in den Townships in der Nähe von Kapstadt ein. Der Betrag fließe in die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen.

Die Spendensumme kam während der "bauma" zusammen, das ist die Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte. Mit dem Verkauf von Leberkäse und Bier in der Zeppelin-Fahrerbar und der Verlosung von Bildern mit Baumaschinenmotiven wurden auf der Messe 56 500 Euro für Home from Home eingenommen. Dieser Betrag wurde von der Geschäftsführung des Zeppelin Konzerns verdoppelt, sodass der Organisation in Südafrika insgesamt 113 000 Euro zugutekommen.

„Wir freuen uns sehr darüber, Home from Home diesen Scheck überreichen zu können“, sagt Michael Heidemann, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, gerade benachteiligte Kinder zu unterstützen und ihnen Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Die Gründer und Pflegeeltern von Home from Home leisten Großartiges. Sie geben den Kindern nicht nur ein zu Hause. Durch den Fokus der Organisation auf die schulische und berufliche Ausbildung werden die jungen Menschen später auf eigenen Beinen stehen können.“

Home from Home wurde vor elf Jahren von Jane Payne und Pippa Shaper gegründet, die in Kinderheimen arbeiteten und angesichts der menschenunwürdigen Zustände ein neues Pflegemodell für Waisen und missbrauchte Kinder entwickelten. Aufgebaut wurde ein Netz von kleinen Einfamilienhäusern. Zusammen mit einer Pflegemutter oder Pflegeeltern leben bis zu sechs Kinder in einem der Townshiphäuser, bekommen regelmäßige Mahlzeiten, gehen zur Schule und erhalten eine Ausbildung. 2005 startete Home from Home gerade einmal mit einem Haus, in dem sechs Kinder wohnten. Inzwischen gebe es 33 Häuser, in denen 198 Kinder ein Zuhause finden.