Die ZF-Kunststiftung vergibt am 22. März zum zehnten Mal den ZF-Musikpreis. Er würdigt die herausragenden Leistungen hochbegabter, bereits mehrfach ausgezeichneter Pianisten der jungen Generation.

Erstes Wettbewerbskonzert im Münzhof in Langenargen

Sechs Musiker zwischen 20 und 27 Jahren hat Peter Vogel, künstlerischer Leiter, eingeladen: Aurelius Braun (Deutschland), Till Hoffmann (Deutschland), Lukasz Krupinski (Polen), Youngho Park (Südkorea), Veronika Voloshyna (Ukraine) und Xiaolu Zang (China). Das erste Wettbewerbskonzert findet am 19. März um 18.30 Uhr im Münzhof in Langenargen statt. Im Beethovenjahr gehört neben Werken von Johann Sebastian Bach auch eine Sonate von Ludwig van Beethoven zum Anforderungsprofil.

Drei Finalisten treten im Graf-Zeppelin-Haus auf

Für vier Teilnehmer geht es am 20. März um 18.30 Uhr im Bibliothekssaal des Klosters Bad Schussenried mit Werken der Deutschen Romantik sowie einem Werk Neuer Musik in die zweite Runde. Das Abschlusskonzert mit drei Finalisten ist am 22. März um 19 Uhr im Friedrichshafener Graf-Zeppelin-Haus zu hören. „Die meisten der bisherigen Gewinner wie Herbert Schuch, Alexej Gorlatch und Claire Huangci haben eine große Karriere gestartet“, sagt Peter Vogel.

Freier Eintritt zu den Konzerten

Mit dem zehnten ZF-Musikpreis feiert die ZF-Kunststiftung, die vor 30 Jahren gegründet wurde, gleich zwei besondere Anlässe, wie Regina Michel, Geschäftsführerin der ZF-Kunststiftung ankündigt. „Das feiern wir mit freiem Eintritt bei allen Wettbewerbskonzerten.“

Auch die Preisgelder sind in diesem Jahr fast doppelt so hoch wie bisher: Der Gewinner erhält 10 000 Euro. Der zweite und dritte Platz sind mit 5000 Euro beziehungsweise 3000 Euro dotiert. Peter Vogel findet: „Das ist ein großartiges Zeichen.“ Der international erfolgreiche Pianist ist Vorsitzender der Jury. Weitere Mitglieder sind Yuka Imamine und Ritva Sjöstedt.