Ein Lastenrad ist das Eine, aber eine Familienkutsche mit Neigetechnik etwas Besonderes. Das dreirädrige "e-kids"von Hersteller Chike Bike bietet gleich zwei Kindern im Alter bis zu sechs Jahren Platz. Selbst eine Babyschale lässt sich einbauen. Hohe Rückenlehnen und 5-Punkt-Gurte bieten den jüngsten Mitfahrern Sicherheit und Fahrkomfort. Durch die Neigetechnik gewinnt das Modell erheblich an Fahrdynamik und kann die Vorteile des Elektroantriebs voll ausnutzen. Mit einer Breite von nur 73 Zentimetern und einer Länge von 1,92 Meter ist dieses Lastenfahrrad kaum länger als ein ganz normales. Ohne E-Antrieb kostet das Rad 3459 Euro, mit 5495 Euro.

Video: Cuko, Katy

Ein Display direkt am Helm? Das USEE Head-up Display von Hersteller Momes, das Eliska Mastrakova demonstriert, liefert dem Radfahrer alle Informationen nicht am Lenker oder am Armgelenk, sondern auf Augenhöhe. Daten wie Geschwindigkeit, Navigation, Pulsfrequenz oder Restlaufzeit des Akkus zeigt das Display am Helm mit seiner Durchsicht-Technologie direkt vor dem Auge an. Derzeit passt die Einheit, die 129 Euro inklusive Adapter kostet, aber nur an drei Helmmodelle von Abus. Die Daten können per Bluetooth zu jedem Smartphone übertragen werden.

Ein Display direkt am Helm.
Ein Display direkt am Helm. | Bild: Cuko, Katy

Ein Lieferwagen auf drei Rädern: Der "Tender" von Hersteller Urban Arrow ist trotzdem ein Fahrrad – noch dazu eins, dass in der Pick-up-Variante zwölf Bierkästen fasst! Bis zu 300 Kilo Zuladung sind bei diesem Cargo Bike drin, sodass Lieferdienste oder Handwerker damit emissionsfrei durch die Stadt radeln und viel transportieren können. 25 Prozent der Anschaffungskosten von rund 10 000 Euro übernimmt übrigens der Staat, wenn das Lastenfahrrad gewerblich genutzt wird und mindestens einen Kubikmeter Laderaum hat.

Ein Lieferwagen auf drei Rädern.
Ein Lieferwagen auf drei Rädern. | Bild: Achim Förster

Rennrad mit Motor? Den sieht man beim "Cento Hybrid" nicht; da kommt der "Saft" aus dem Rohr. Wer auf dem minimalistischen Carbonsattel sitzt, kann mit elektrischer Unterstützung aber in jedem Fall bei den Schnellradlern mithalten. Nicht mal zehn Kilo wiegt das Spezialfahrrad aus der italienischen Manufaktur in SL-Ausführung, und auch der Preis von rund 10 000 Euro ist im Superluxus-Segment angesiedelt. Das kleinere Modell, das zwölf Kilo wiegt, kostet ab 4400 Euro. Eine extra lange Akkulaufzeit gibt's für das E-Rennrad dazu.

Auch Rennräder gibt es inzwischen mit Motor.
Auch Rennräder gibt es inzwischen mit Motor. | Bild: Felix Kästle

Diesem Reifen geht nie die Luft aus: Hersteller Schwalbe packt in den "Airless"-Reifen keinen Schlauch, sondern einen Kunststoffkern, der aus tausenden kleinen Kugeln besteht. Das Material ist unter dem Namen Infinergy bekannt und wird auch in Sohlen von Laufschuhen verwendet. Auf dem Rad fährt sich das ungefähr wie mit einem Luftdruck von 3,5 Bar auf den Reifen, also relativ hart. Doch man spart sich nicht nur das Aufpumpen: Mit dem Reifen kann man schadlos durch einen Scherbenhaufen fahren. Kosten: 84,90 Euro pro Rad inklusive Reifen.

Diesem Reifen geht nie die Luft aus.
Diesem Reifen geht nie die Luft aus. | Bild: Cuko, Katy

Nicht mehr pumpen, sondern nur noch anschließen: Die elektrische Luftpumpe nennt sich "Elumatik" und ist kaum größer als zwei Smartphones. Einfach Luftdruck bis zu sieben Bar nach Wunsch einstellen, einstöpseln und den Rest erledigt die Pumpe automatisch. Aufgeladen wird das Gerät, das 99 Euro kostet und mit allen gängigen Ventilen klar kommt, per USB-Anschluss.

Eine automatische Luftpumpe.
Eine automatische Luftpumpe. | Bild: Achim Förster