Zur Jahresversammlung haben sich CDU-Mitglieder und mehrere Gäste im Gasthaus Gehrenbergblick in Kluftern getroffen. Neben den gewöhnlichen Regularien waren die Vorstandswahlen wichtigster Punkt der Tagesordnung. Ausnahmslos einstimmig wiedergewählt wurden Wolfgang Jägle als Vorsitzender, Dietmar Wurst als sein Stellvertreter, Jennifer Armann als Schatzmeisterin und Andreas Bausinger als Schriftführer.

Vorstandsämter oftmals schwierig zu besetzen

Andreas Bausinger betonte: „Ich nehme die Wahl an – aber nur noch für ein Jahr.“ Dies nahm Wahlleiter Pascal Salomon aus Ailingen zum Anlass, an die Mitglieder zu appellieren: „Gerade in den Ortsverbänden wird es immer schwieriger, ehrenamtliche Vorstände zu gewinnen“, mahnte er. Das Amt sei zwar mit einer gewissen Arbeit verbunden, aber man könne viele Kontakte knüpfen und viel für sich selbst lernen, so Salomon.

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Kritischer Blick aufs Wahljahr 2019

Vorsitzender Wolfgang Jägle blickte in seinem Rechenschaftsbericht auf die Wahlen 2019, bei denen die CDU nicht das beste Bild abgegeben habe. Er zeigte sich erfreut, dass die Partei im Ortschaftsrat ihre zwei Sitze verteidigen und sogar mehr Stimmen als die SPD einfahren konnte.

Wohnbauprojekte als wichtige Zukunftsthemen

Zu den wichtigen aktuellen Themen in Kluftern zählte er den Bauboom der vergangenen zwei Jahre, in denen 30 Wohneinheiten in Efrizweiler, 20 in Kluftern und zehn in Lipbach hinzugekommen seien. Als wichtiges Zukunftsprojekt bezeichnete er das Baugebiet Lachenäcker, wo 133 Wohneinheiten gebaut werden sollen. Außerdem hätten die Zieglerschen ein Wohnprojekt in Planung. Sehr wichtig sei auch ein dort geplanter zusätzlicher Kindergarten für Kluftern. Als Baubeginn sei das Jahr 2022 anvisiert.

Festplatz und Erweiterung der Mülldeponie als weitere Themen

Weiteres Thema sei die Gestaltung des Vorplatzes der Brunnisachhalle. „Standpunkt der CDU ist, dass hier auch künftig ein Festplatz sein soll – deshalb haben wir ihn ja gebaut. Hier müssen sich die Vereine jedoch noch einig werden, was sie wollen“, sagte Jägle. Für Diskussionen würde noch die Erweiterung der Mülldeponie Weiherberg um einen Hektar sorgen, weil dafür Wald abgeholzt werden müsse.