Für Interessierte und Neueinsteiger informiert der Verein Solawi Bodensee am 15. Januar von 14 bis 14.45 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Raderach über Beitritt, Mitarbeit und Fördermöglichkeiten im gemeinwohlorientierten Verein der Solidarischen Landwirtschaft. Dies geht aus einer Mitteilung aus dem Verein hervor.

Ab 15 Uhr findet für Mitglieder die diesjährige Bieterrunde statt. In der Bieterrunde geht es um die Aufteilung der Deckung der Kosten für den Gemüseanbau, der über die Gemüseabos finanziert wird. Dabei bietet jedes Mitglied entsprechend den eigenen Möglichkeiten. Am Ende müssen die Gebote den Bedarf decken. Zudem werden Ideen, Ziele und Maßnahmen für die weitere Umsetzung des biologischen Gartenbaus und der Permakultur sowie der Stand der beantragten Projekte „Basisqualifizierung für Flüchtlinge in der ökologischen Landwirtschaft" mit der MTU-Umweltstiftung und der Stadt Friedrichshafen, „Kurze Wege für den Klimaschutz“ des Bundes und „Bodenverbesserung“ der Schweizer Trigon-Stiftung dargestellt.

Inzwischen beteiligen sich laut Verein mehr als 60 Mitgliedshaushalte, die den Gemüseanbau gemeinsam finanzieren, auch mal tatkräftig mit anpacken und sich dann die Ernte teilen. Solawi Bodensee will noch weiter wachsen und kann somit für die Gemüsesaison 2017 noch weitere Mitglieder aufnehmen. Wie in den mehr als 100 weiteren Solawis in Deutschland will der Verein Solawi Bodensee das zunehmende Bedürfnis der Menschen nach regionalen, saisonalen und biologisch angebauten Nahrungsmitteln besser befriedigen. Ein konsequenter ökologischer Anbau, samenfeste Sorten, kurze Wege, soziokratische Selbstverwaltung und Bildungsangebote zu Permakultur und ökologischer Landwirtschaft seien nur einige der Merkmale des Projektes.

Informationen unter: www.solawi-bodensee.de