Kranführer Uwe Werner lässt hier normalerweise die Boote, die aus dem Winterlager geholt werden, wieder zu Wasser. Zweimal im Jahr sorgt er aber außerdem ehrenamtlich dafür, dass die Seefontäne fest verzurrt ist und unbeschädigt am Haken hängt.

Bild: Andrea Fritz

Motor und Filter wurden bereits im Bauhof wieder eingebaut, jetzt bringen Ralf Müller und seine Kollegen die Kufen wieder an, die verhindern, dass die Fontäne auf Grund liegt, wenn der See zu wenig Wasser hat.

 

Bild: Andrea Fritz

Die Transportsicherungen werden gelöst, die sechs Lampen nochmals überprüft, es wird nachgesehen, ob Schwimmpontons und Filter in Ordnung sind.

Bild: Andrea Fritz

Der Tieflader muss zentimetergenau unter dem Kran zu stehen kommen, damit das knifflige Manöver gelingt. Die Männer haben Übung, denn die Seefontäne erfreut Einheimische und Besucher bereits seit 1993.

Bild: Andrea Fritz

Das über zwei Tonnen schwere Gerät wird behutsam zu Wasser gelassen. Ein Schiff der „Bodenseetaucher„ wartet bereits.

Bild: Andrea Fiitz

Günther Dietz, Walter Sonntag, Lutz Wendt und Milan Schulte vertäuen die Seefontäne am Boot, sie wird im Schlepptau zu ihrer Verankerung vor der Uferpromenade gezogen.

Bild: Andrea Fritz

Schiffsführer Günther Dietz steuert das Boot mit 4,7 Stundenkilometern aus dem Hafen, damit die wertvolle Fracht im Schlepptau nicht beschädigt wird. Das Wasser am Zielort ist nur 2,5 Meter tief, noch steht nicht fest, ob die Verankerung direkt angesteuert werden kann.

Bild: Andrea Fritz

Die Zeppelin-Seefontäne tanzt munter in der Heckwelle, während sich das Schiff bereits dem Ankerplatz nähert.

Bild: Andrea Fritz

Jetzt ist der Einsatz von Taucher Walter Sonntag gefragt. Er macht den Job seit vielen Jahren und weiß genau, was zu tun ist. Es soll schon vorgekommen sein, dass er die Seefontäne in der Badehose verankern konnte, bei diesem Einsatz herrschen allerdings 6 Grad Außen- und 11 Grad Wassertemperatur.

Bild: Andrea Fritz

Taucher Walter Sonntag hat die drei Ankerketten gefunden und reicht sie seinen Kollegen Milan Schulte und Uwe Meitzner.

Bild: Andrea Fritz

Dimitri Baos lässt sich von Milan Schulte mit dem kleinen Boot an Land bringen, wo er noch ein paar technische Einstellungen vornehmen muss. Vom Ufer aus mag nur ein gigantischer Wasserstrahl zu sehen sein, dahinter stecken aber ein Gerät und viel Technik.

Bild: Andrea Fritz

Dimitri Baos ist bei der Stadt Friedrichshafen für die Brunnenunterhaltung und damit auch für die Seefontäne zuständig. In seinen Händen ruhen in diesem Moment 380 Volt. Zwei Starkstromkabel sorgen dafür, dass die Pumpe 125 Kubikmeter Wasser in der Stunde fördert, die drei kleineren Kabel sind für die Strahler, die die Zeppelin Seefontäne bei Dunkelheit ins rechte Licht rücken.

Bild: Andrea Fritz

Die Fontäne erwacht aus ihrem Winterschlaf, das Wasser schießt auf Anhieb 35 Meter in die Höhe. Mit der Zeppelin-Seefontäne ist das Stadtbild von Friedrichshafen wieder komplett, sie wird Häfler und Besucher den Sommer über erfreuen und im Herbst dann von derselben Mannschaft wieder eingeholt.

Bild: Andrea Fritz