Mehrere Autos und Fahrräder standen heute Morgen auf dem Seecampus der Zeppelin Universität an der falschen Stelle. Die Freiwillige Feuerwehr Friedrichshafen musste mit schwerem Gerät anrücken. Gruppenführer Fabian Weiss zerlegte die Bäume am Nachmittag an Ort und Stelle mit der Motorsäge. Es blieb nicht nur bei diesem Einsatz.

Mit schwerem Gerät musste die Feuerwehr umgestürzte Bäume am Seemooser Horn wegräumen.
Mit schwerem Gerät musste die Feuerwehr umgestürzte Bäume am Seemooser Horn wegräumen. | Bild: Anette Bengelsdorf

Bisher acht Einsätze im Stadtgebiet

Das Polizeipräsidium Konstanz meldet bislang ein Dutzend Einsätze der Feuerwehren im Bodenseekreis. Bis zum frühen Abend musste allein die Häfler Feuerwehr acht Mal im Stadtgebiet ausrücken und Sturmschäden beseitigen. Ein Baum fiel auf eine Gartenhütte. In vier Fällen blockierten umgestürzte Bäume die Fahrbahn oder den Fußweg, darunter im Riedlewald. Außerdem wurde durch den starken Wind ein Transparent herunter gerissen und hing über der Straße. In Immenstaad stürzte ein Bauzaun um. Die Höhe der Sachschäden ist nach Polizeiangaben bislang noch nicht bekannt.

Auch auf dem Unigelände abgestellt Fahrräder wurden beschädigt.
Auch auf dem Unigelände abgestellt Fahrräder wurden beschädigt. | Bild: Anette Bengelsdorf

Narren im Reisebus kamen nicht weiter

Passend zum Rosenmontag half die Feuerwehr auch Narren aus der Patsche. Die Straße zwischen den Ortschaften Friedrichshafen-Waltenweiler und Meckenbeuren-Brochenzell war kurz vor 16 Uhr vollständig blockiert, nachdem dort ein Baum in einem Waldstück umgestürzt war. Auch für zwei Reisebusse, die gerade mit Mitgliedern der Narrenzunft Brochenzell auf der Rückfahrt von einer Fasnetsveranstaltung waren, gab es kein Durchkommen mehr.

Zunächst versuchten die Narren noch, die Straße mit vereinten Kräften selbst frei zu räumen. Nachdem aber auch die vereinten Zauberkräfte der Humpishexen den doch stattlichen Baum nicht auf die Seite zu räumen vermochten, wandten sich diese ganz irdisch an den Notruf der Feuerwehr. Daraufhin alarmierte die Leitstelle Bodensee-Oberschwaben die Freiwillige Feuerwehr Meckenbeuren, die mit Motorsägen anrückte, um wieder für freie Fahrt zu sorgen.

Der Katamaran stellte bereits am frühen Vormittag den Betrieb ein.